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Pollenflug beginnt im Peiner Land: Erster Blütenstaub macht vielen zu schaffen

Peine Pollenflug beginnt im Peiner Land: Erster Blütenstaub macht vielen zu schaffen

Der milde Winter neigt sich langsam dem Ende zu, und die ersten Frühlingsblumen blühen teils schon farbenfroh in einigen Gärten. Ein Grund zur Freude, doch für viele bedeutet das auch: Es beginnt wieder die Pollen-Zeit.

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Apotheken-Sprecherin Christine Büchner empfiehlt bei Allergien: Haare vor dem Schlafengehen waschen und eine Nasendusche benutzen. Bei zu starken Beschwerden sollte Rat vom Arzt oder Apotheker eingeholt werden.

Quelle: mgb

Seit Februar werden Allergiker von Frühblühern wie Hasel und Erle geplagt. Im kommenden Monat haben Pappel und Weide ihre Hauptblüte. „Einige Patienten bemerken schon wieder die ersten Symptome“, sagt Mediziner Andreas Altrock, Vorsitzender des Peiner Ärztevereins. Die Folgen sind juckende und tränende Augen, laufende Nasen sowie gereizte Atemwege - eine alljährlich wiederkehrende Qual für Allergiker.

Doch warum reagiert der Körper so stark auf bestimmte natürliche Stoffe? Bei einer Allergie kommt es zu einer heftigen Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Substanzen. Das führt dazu, dass die körpereigene Abwehr diese harmlosen Fremdstoffe wie gefährliche Viren oder Bakterien bekämpft. Bei einer normalen Immunreaktion würde dies zur Vernichtung des Auslösers oder zu einem Schutz vor Neuerkrankung führen, bei einer Allergie jedoch nicht. Warum genau die Abwehr des Körpers sich bei Allergikern gegen scheinbar Harmloses richtet, ist bis heute nicht ganz geklärt.

„Allergien können mit einem Medikament nicht bekämpft, sondern nur vermindert oder ausgetrickst werden“, erklärt Altrock und fügt hinzu: „Bei der Desensibilisierung hingegen gibt es im Zeitraum von über drei Jahren eine Spritze pro Monat, die dafür sorgt, dass die Überreaktion des Immunsystems bei einer allergischen Reaktion vermindert wird.“ Die Spritze beinhaltet eine auf den Patienten maßgeschneiderte Dosis an den jeweiligen Allergenen, die nach und nach erhöht wird. Es bilden sich Antikörper im Blut, die die Pollen „abfangen“. So wird die körpereigene Abwehr im besten Fall nicht mehr aktiviert, und es kommt zu keiner allergischen Reaktion.

Aber nicht nur Spritzen und Medikamente helfen Allergikern, es gibt auch jede Menge alternative Möglichkeiten, um die Reaktionen zu vermindern. Peines Apotheken-Sprecherin Christine Büchner sagt: „Vor dem Schlafengehen sollten die Haare gewaschen werden, da sich dort viele Pollen verfangen können.“ Zudem empfiehlt sie eine Nasendusche, die die Nasenschleimhaut spült und somit dort festgesetzte Pollen löst. Die einfachste Methode, wenn auch am schwersten umsetzbar: Zu Zeiten des Pollenflugs sollten Allergiker sich in geschlossenen Räumen aufhalten und Orte meiden, an denen die Pollen fliegen.

mgb

INFO

Symptome einer Allergie

Allergische Reaktion können sich in ganz unterschiedlichen Symptomen zeigen: Typisch sind tränende Augen, juckende Hautstellen oder Schnupfen. Weitere Zeichen können unter anderem sein: Haarausfall, Erbrechen, Durchfall, Geruchslosigkeit, häufiges Nasenbluten, Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus.

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