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Polizeiorchester bot musikalische Reise

Peine Polizeiorchester bot musikalische Reise

Der Lions Club Peine hatte zum Benefizkonzert mit dem Polizeiorchester Niedersachsen aus Hannover in die Peiner St.-Jakobi-Kirche eingeladen. In der vollbesetzten Kirche begrüßte Präsident Thomas Kreisel das Publikum.

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Das Polizeiorchester Niedersachsen beeindruckte das Publikum in der St.-Jakobi-Kirche, ein Höhepunkt war das Saxofon-Solo von Fynn Grossmann.

Peine. „Sie machen mit ihrer Eintrittskarte unsere Spende möglich“, bedankte er sich. Da das Orchester auf eine Gage verzichtete, kann man etwa 5000 Euro an die Flüchtlingshilfe der Peiner Caritas übergeben werden.

Alle zwei Jahre initiiere der Lions Club solch ein Benefizkonzert, immer mit anderen Begünstigten aus der Region, erklärte Kreisel.

Die Zuhörer in der mit einer tollen Akustik ausgestatteten Kirche erwartete eine Reise durch die Musik der letzten 500 Jahre. Moderator Andreas Läpke führte dabei kurzweilig durch das Programm. So machte die königliche Ballade von König Heinrich VIII. den Anfang, bevor es dann mit Johann Sebastian Bachs „Fantasie in G-Dur“, eigentlich einem Orgelwerk, gewaltig wurde. Das fantastisch auf das Orchester abgestimmte Arrangement dieser „Fantasie“ war großartig anzuhören. Etwas beschwingter ging es mit einem Medley aus Volkstänzen von Bela Bartok weiter. Abwechslungsreich und sehr interessant klingend jubilierten Flöten, Klarinetten und Oboen. Fast meinte man, die Pferde durch die ungarische Puszta galoppieren zu hören. Gefühlvoller und etwas leiser brillierte dann Maximilian Thumann am Vibrafon zur Musik von Emmanuel Sejourne. Dezent unterstützte das Orchester unter Leitung von Thomas Boger den Solisten an seinem wunderschön klingenden Instrument. Ebenfalls ein großartiges Solo auf dem Kornett spielte Haesun Lee. Beschwingt und fröhlich kam die „Serenade“ in einer eher ungewöhnlichen Taktart von Derek Bourgeois, einem zeitgenössischen englischen Komponisten, daher. Dass das symphonische Blasorchester auch dramatische Musik hervorragend interpretieren kann, bewiesen die Musiker mit dem Libertango von Astor Piazolla.

Ein Höhepunkt des anderthalbstündigen Konzerts war das Solo von Saxofonist Fynn Grossmann. Der mehrfache Preisträger begeisterte mit Jimmy Webs „Mac Arthur Park“, einem für das Orchester neu arrangierte Stück der späten Sechziger. Das Konzert endete mit der berühmten „Toccata in d-moll“ von Bach. Aber das beeindruckte Publikum erklatschte sich noch zwei Zugaben. Unter den Klängen von Beethovens „Ode an die Freude“ wurde das Orchester stehend applaudierend verabschiedet.

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