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Polizei zieht Unfall-Bilanz:Schon sieben Tote auf den Straßen

Kreis Peine Polizei zieht Unfall-Bilanz:Schon sieben Tote auf den Straßen

Bereits sieben Menschen haben in diesem Jahr ihr Leben auf den Straßen im Peiner Land verloren - auch die Zahl der Unfälle ist gestiegen, bisher um knapp acht Prozent. Konstant blieb dagegen die Zahl der Schwerverletzten. Gestern zog Polizei-Chef Thomas Bodendiek die Halbjahresbilanz.

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Ein Auto-Unfall in Essinghausen: Hier gab es glücklicherweise keine Toten. Die Zahl der Unfälle im Kreis ist gestiegen.

Quelle: A

Während die Zahl der Verkehrstoten auf Peines Straßen im vergangenen Jahr bei vier lag, sind es bis Ende August bereits sieben Tote. „Das ist sehr tragisch“, kommentierte Bodendiek. Es sei aber absehbar gewesen, dass 2011 ein Jahr mit einem „positiven Rekord“ gewesen ist.

Leicht gesunken ist dagegen die Zahl der Schwerverletzten. Gab es von Januar bis Juni 2011 noch 35, waren es im gleichen Zeitraum 2012 erst 34. Leicht verletzt wurden dieses Jahr 226 Menschen, im ersten Halbjahr 2011 waren es 220 gewesen. „Dabei können wir in diesem Jahr keine Unfallschwerpunkte ausmachen“, sagte Verkehrssachbearbeiterin Heidemarie Rintelmann.

An keiner Stelle im Landkreis habe es auffällige Häufungen von Unfällen gegeben. Die Unfallschwerpunkte, die sich in den vergangenen Jahren herauskristallisiert hatten, sind in Abstimmung mit der Unfallkommission jeweils kurzfristig entschärft worden. Sorge bereitet Bodendiek die hohe Zahl an Unfallfluchten. „Das ist kein Kavaliersdelikt“, sagte er. Allerdings ist die Zahl der aufgeklärten Fälle im Peiner Land mit knapp 43 Prozent sehr hoch.

In den kommenden Monaten wird die Peiner Polizei weiter verstärkt Autofahrer kontrollieren. Denn die Erfahrung zeigt: Viele sind unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen unterwegs. Dabei sind die Polizisten aus Peine - gerade was das Erkennen von unterschiedlichen Drogen angeht - speziell geschult worden. „Wir setzen bei den Kontrollen nicht nur auf Schwerpunkte, sondern beobachten die Autofahrer auch bei ganz normalen Streifenfahrten“, warnte Bodendiek Autofahrer, die sich auch mal berauscht hinter das Steuer setzen.

Weitere Schwerpunkte der Polizei werden Tempo-Kontrollen sein. „Wir beobachten aber auch, dass immer mehr Menschen zum Handy greifen und während der Fahrt ohne Freisprech-Anlage telefonieren. Auch das wollen wir verstärkt ahnden“, sagte er. Denn die Gefahren durch die Ablenkung am Steuer seien nicht zu unterschätzen.

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