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Polizei will Einbrechern das Handwerk schwer machen

Pilotprojekt beginnt in Peine Polizei will Einbrechern das Handwerk schwer machen

Um Einbrechern das Handwerk zu erschweren, will die Polizei der Polizeiinspektion Salzgitter-Peine-Wolfenbüttel ein Pilotprojekt starten. Der Startschuss soll im Kreis Peine im Februar fallen.

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Quelle: Archiv

Landkreis Peine. „Hierbei geht es darum, dass die Polizei mittels Software die Schwerpunkte der Einbruchsdelikte feststellen möchte“, erklärt Stefan Weinmeister, Pressesprecher der Polizei in Braunschweig. Die Umstände von Einbrüchen und die Gefahr von Wiederholungstaten im Umfeld sollen genauer analysiert werden. Die Beamten werden dann mit mobilen Computern diese Analysen sowie das Kriminalitätsgeschehen der letzten 24 Stunden abrufen können. Grundlage ist die weltweite Erfahrung, dass Einbrecher nach einer ersten Tat binnen 72 Stunden oft in einem Umkreis von 500 Metern erneut zuschlagen. „Das Programm wird aber derzeit noch getestet“, schildert Weinmeister. „Im Februar soll erst die Erprobungsphase beginnen.“

Die Peiner Polizei ist schon jetzt dabei, etwas gegen Einbrüche zu tun. So gibt es bereits eine Kontrollgruppe, die in Salzgitter sitzt. „Es werden in unregelmäßigen Abständen Zivilstreifen in Risikogebiete ausgesandt. Kombiniert wird diese Methode mit Verkehrskontrollen an Einfallsstraßen - also jenen Straßen, die zu den Wohngebieten führen“, schildert der Polizeihauptkommissar Björn Hirsch aus Salzgitter.

Bereits im letzten Jahr sei diese Aktion auch in Peine gelaufen. Schwerpunkt war Hohenhameln. „Es wurden zwar mehr Einbrüche verzeichnet - aber das war nicht dramatisch“, mildert Peines Polizeisprecher Peter Rathai ab. „In diesem Jahr ist der Peiner Südkreis auffälliger.“ Laut Agentur-Meldung sollen in zunehmendem Maße osteuropäische Banden für die Einbrüche verantwortlich sein. Es handelt sich hierbei teilweise um „Vollprofis“, wie Hirsch hinzufügt. „Deshalb brauchen wir Hinweise aus der Bevölkerung. Die Nachbarschaft sollte aufeinander achten und nicht aneinander vorbeileben“, betont er.

  • Übrigens: Zum Thema „Einbruchschutz, wie kann ich mich schützen?“ steht der Kriminalhauptkommissar Bernd Neidhart unter Telefon: 05341/1897109 für alle Peiner Bürger zur Verfügung.

mgb

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