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Polizei warnt vor Schad-Software: „Zahlen Sie auf keinen Fall!“

Peine Polizei warnt vor Schad-Software: „Zahlen Sie auf keinen Fall!“

Peine. Anlässlich neuer Fälle warnt die Peiner Polizei vor dreisten Internet-Betrügern. Denn: Es befinden sich wieder neue Varianten von schädlicher Software (Fachbegriff: Ransomware) im Umlauf, die Computer infiziert und sperrt. Eine Nutzung des Rechners ist dann nicht mehr möglich.

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Der Bescheid ist nur auf den ersten Blick amtlich: Internet-Benutzer sollen sich von angeblichen Vergehen freikaufen können.

Quelle: A

Unter anderem wird den Betroffenen unterstellt, Internetseiten mit kinder- oder jungendpornografischen Material angeschaut zu haben. Bei dieser Variante von Schadsoftware wird zur Untermauerung der Anschuldigungen auch ein entsprechendes Foto eingeblendet. „Dabei handelt sich nach Einschätzung des Bundeskriminalamtes um eine strafbewehrte kinder-/jugendpornografische Darstellung“, erklärt Peter Rathai von der Peiner Polizei.

Im weiteren Text wird dann behauptet, dass „die Wiedergabe von pornografischen Inhalten mit Minderjährigen festgestellt“ worden sei. Wie bei Ransomware üblich, wird der Nutzer schließlich zur Zahlung von 100 Euro über die digitalen Zahlungsdienstleister uKash oder Paysafecard aufgefordert, um einen Freigabecode zur angeblichen Entsperrung des Rechners zu erhalten. Rathai warnt eindringlich: „Sollten Sie eine derartige Meldung erhalten, zahlen Sie den geforderten Betrag auf keinen Fall!“

Da immer wieder Betroffene Anzeige zu erstatten, weist die Polizei auf eine wichtige Besonderheit hin, die von den Anzeigenerstattern nicht beachtet wird - vermutlich, weil sie von diesem Umstand nichts wissen: Sollte der Rechner mit Ransomware befallen sein und auf dem Sperrbildschirm kinder-/ jugendpornografische Fotos angezeigt werden, so sollte der Geschädigte nicht den Bildschirm abfotografieren und die Aufnahme ausdrucken, da er sich dem Verbreiten von Kinder-/jugendpornografie strafbar machen könnte.

In diesen Fällen sollte die Polizei selber die Fotos machen, im Falle eines Mobilgerätes, kann dieses einfach mit zur Polizei gebracht werden.

ale

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