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Polizei warnt: Ukash-Betrug an Tankstellen

Kreis Peine Polizei warnt: Ukash-Betrug an Tankstellen

Die Polizei Peine warnt vor sogenannten Ukash-Betrügern. Im August sind bereits zwei Fälle an Tankstellen im Kreis Peine mit einer Schadenssumme von insgesamt 1800 Euro bekannt.

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Kleines Terminal-Gerät, großer Schaden: Tankstellenpächter Jens Satzer aus Vöhrum ist um 1100 Euro ärmer durch Ukash-Betrug.mh

Wer im Internet etwas kauft, überweist den Kaufbetrag per Onlinebanking, benutzt eine Kreditkarte oder wickelt das Geschäft seit neuestem über Ukash ab. Dazu erwirbt man mit Bargeld vornehmlich an Tankstellen Gutscheine mit einem bestimmten Wert und Code. Dieser Code kann dann bei Online-Geschäften verwendet werden, um die Kaufsumme zu begleichen.

Betrüger haben dieses Zahlungsmittel nun dafür entdeckt, um illegal an Geld zu kommen. „Die Täter rufen bei Tankstellen an, geben sich beispielsweise als Wartungsfirma von Ukash aus und verlangen aus Überprüfungsgründen mehrere Codes“, erklärt Kriminaloberkommissar Peter Wandt. Zwei ahnungslose Tankstellenbedienstete in Vöhrum und Lengede sind den Betrügern auf den Leim gegangen - Ergebnis: 1800 Euro Schaden für die Tankstellenbesitzer.

Eines der Opfer ist der SB-Tanktreff in der Vöhrumer Straße. Pächter Jens Satzer hat seine Mitarbeiter regelmäßig gebrieft. „Wir haben ständig Warnungen vor Betrügern bekommen, sogar von Ukash selbst“, so Satzer. Trotzdem ist einer seiner Mitarbeiterinnen der folgenschwere Fehler unterlaufen. „Ein angeblicher Zulieferer von Ukash hat behauptet, dass alle Codes für 50-Euro-Transaktionen eingezogen werden müssten. Zum Abgleich sollte meine Angestellte sämtliche Codes herausgeben, was sie dann auch tat“, so Satzer. Gutscheine in Höhe von 1500 Euro konnte er noch zurückbuchen, der Restwert in Höhe von 1100 Euro war nicht mehr zu retten.

„Es ist sehr schwer, an die Täter heranzukommen, da sie über Provider im Internet telefonieren. Die Vorratsdatenspeicherung ist seit zwei Jahren nicht mehr vorgeschrieben, daher können wir die Anrufe zum Täter nicht nachvollziehen“, erklärt Wandt. Das Geld werde postwendend in Onlinespiele oder Wetten umgesetzt, sodass eine Rückbuchung über Ukash meist nicht mehr möglich ist.

Wandt appelliert daher an alle Tankstellenbetreiber, ihr Personal eindringlich auf die Gefahren von Ukash-Betrügern hinzuweisen: „Ukash-Codes dürfen niemals am Telefon weitergegeben werden. Wenn ein Kunde einen Gutschein erwerben möchte, muss er schon persönlich vorbeikommen.“

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