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Polizei warb für mehr Sicherheit beim Rad fahren

Peine Polizei warb für mehr Sicherheit beim Rad fahren

Peine. Fahrrad fahren ist gesund - leider aber mitunter auch sehr gefährlich.

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Die Polizei informiert zum Thema Fahrradsicherheit: 60 Mahnmale erzählten die Geschichte von Radunfällen in Peine.

Quelle: bol

Das belegen die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Peine: bis Juli dieses Jahres gab es schon 53 Verkehrsunfälle mit Radfahrern, mit teilweise schweren Verletzungen. Um den Fokus auf mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu legen, baute die Polizei am Samstag einen Infostand an der Jakobikirche auf, der zahlreiche Peiner anzog.

Die Kollegen rund um Doreen Bruns vom Koordinationsstab für Radkontrolle hatten 60 Mahnmale aufgestellt, von denen jedes die Geschichte eines Radunfalls in Peine erzählte. „Viele Leute bleiben stehen und lesen sich die Informationen durch“, bestätigte Bruns, die mit ihren Kollegen durch diese Aktion Peiner Radfahrer für die Verkehrsregeln sensibilisieren möchte.

„Wir beobachten leider immer wieder, dass Radfahrer die geltenden Verkehrsregeln missachten und sich gar nicht bewusst sind, wie man sich richtig im Straßenverkehr verhält,“ erklärte Bruns weiter und wies auf einen kleinen Fragebogen zu dem Thema, der eigentlich Schülern der vierten Klasse vorgelegt wird. Am Samstag konnten Erwachsene ihr Wissen testen und sich von den Profis aufklären lassen.

Ein weiterer Schwerpunkt wurde auf das richtige Equipment gelegt. Während Kinder im Grundschulalter durch die Bank weg mit einem Fahrradhelm radeln, ist die Schutzkleidung bei Jugendlichen verpönt. Sie gilt als uncool. Noch weniger sieht man Erwachsene mit einem Schutzhelm am Straßenverkehr teilnehmen. „Das sieht doof aus“ oder „Dann kann ich beim Spazierengehen ja auch gleich einen Helm tragen“ sind beliebte Ausreden. „Eigentlich sollte man einen Helm tragen, aber das verbleibt immer irgendwie“, bestätigte auch Familie Schlichtmann, die interessiert und erschrocken die Radunfälle studierte. „Dabei kann so ein Fahrradhelm Leben retten“, erklärten die Beamten den zahlreichen Passanten ebenso wie die Details, die ein verkehrssicheres Fahrrad ausmachen.

Um die Aktion „Sicher Rad fahren“ voranzutreiben, wird die Polizei am 2. September großflächige Fahrradkontrollen durchführen. Ferner werden zukünftig in Peine mehr Fahrrad-Streifen unterwegs sein, denn regelwidriges Verhalten im Straßenverkehr kann teuer werden - fährt man als Radfahrer etwa bei Rot über eine Ampel, hagelt es einen Punkt und bis zu 180 Euro Bußgeld. Doch im schlimmsten Fall zahlt man mit dem Leben.

bol

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