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Polizei schließt Terror-Hintergrund aus

Bombendrohung in Peiner Innenstadt Polizei schließt Terror-Hintergrund aus

Neue Erkenntnisse am Tag nach der Bombendrohung in der Commerzbank in der Peiner Innenstadt (PAZ berichtete): Es gibt laut Polizei bei diesem anonymen Drohanruf „keinen erkennbaren terroristischen Hintergrund“.

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Die Commerzbank in der Innenstadt.

Quelle: Dennis Nobbe

Peine. Glücklicherweise wurde bei dem Großeinsatz der Polizei und Feuerwehr kein Sprengsatz gefunden, für Aufsehen und Besorgnis bei der Bevölkerung sorgte das Aufgebot an Einsatzkräften natürlich dennoch.

Was ist passiert? Kurz vor 13 Uhr ging am Mittwoch der Drohanruf ein: Ein Unbekannter gab an, Sprengstoff in der Commerzbank deponiert zu haben. Polizei und Feuerwehr rückten nach der Alarmierung umgehend aus, um die erforderlichen Maßnahmen durchzuführen. „Nach einer Einschätzung der Situation wurde beschlossen, den Bereich rund um die Bank zu sperren“, erklärte Polizeisprecher Peter Rathai. „Die Kollegen arbeiteten ruhig, routiniert und professionell“, lobte er.

Um einen etwaigen Sprengsatz innerhalb der Bank finden zu können, wurden Spürhunde der Polizei aus Hildesheim mitsamt Hundeführern hinzugezogen. Entwarnung folgte, nachdem kein Sprengstoff gefunden wurde. „Wäre es anders gewesen, hätte noch der Bombenräumdienst kommen müssen“, so Rathai. Er betonte, dass es bei der Bombendrohung keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gäbe. Ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten soll eingeleitet werden.

Auch Sven Bössel, Ortsbrandmeister der Peiner Kernstadt, bestätigte, dass der Einsatz „relativ ruhig“ abgelaufen sei. „Wir hatten die Aufgaben, einen Löschzug bereitzustellen, die Polizei mit unseren Einsatzkräften zu unterstützen und uns gemeinsam mit dem Rettungsdienst um die Passanten zu kümmern.“ Er lobte das größtenteils vorbildliche Verhalten der Bürger rund um den abgesperrten Gefahrenbereichs und erinnert sich zudem: „Es war nicht die erste Bombendrohung für uns, vor einigen Jahren waren wir bei einem entsprechenden Einsatz bei Kaufland. Manche Leute wollen wohl einfach Schrecken verbreiten - und so etwas gehört ganz klar hart bestraft“, sagte Bössel.

In der Commerzbank herrschte gestern nach dem Schrecken am Vortag wieder der reguläre Betrieb. „Das war eine unangenehme Situation für uns. Wir haben im Team viel darüber gesprochen und werden das sicher auch in der kommenden Zeit noch tun. Heute läuft unser Bankbetrieb wieder ganz normal. Ich bin froh, dass niemand Schaden zu gekommen ist“, sagte Filialleiter Frank Debertin.

dn

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