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Polizei richtet Fokus weiter auf Peiner Südstadt

Nach Gewaltdelikt Polizei richtet Fokus weiter auf Peiner Südstadt

Die Polizei richtet den Fokus auch Tage nach den Krawallen am vergangenen Samstag verstärkt auf die Südstadt. Aktuell werden laut Polizei-Pressesprecher Peter Rathai Tatverdächtige befragt und vor Ort aufgesucht, Beweismaterial wie das Zeugen-Video (PAZ berichtete) gesichtet und ausgewertet.

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Polizeiwache auf dem Friedrich-Ebert-Platz.

Quelle: Michael Lieb

Peine. Polizei-Chef Thorsten Kühl und Peines Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) planen für die kommenden Tage einen Besuch in der Südstadt, um mit Bewohnern der betroffenen Straßenzüge zu sprechen.

Weiter unklar sind nach offiziellen Angaben weiterhin die Hintergründe der Massenschlägerei am Samstag. Als gesichert gilt bislang lediglich, dass es Vorfeld Streit mit einer Gruppe Syrern auf der Wiesenstraße gab, erklärt Rathai. „Ob diese untereinander oder mit anderen in Streit geraten sind, können wir aber nicht sicher sagen, weil einige Beteiligte bei Eintreffen der Polizei schon wieder verschwunden waren“, so der Polizei-Sprecher.

Um eine erneute Auseinandersetzung in der Südstadt zu vermeiden, seien auch gestern Beamte aus den benachbarten Dienststellen im Einsatz gewesen, die Nacht von Montag auf Dienstag sei ruhig und ohne Zwischenfälle verlaufen, berichtet Rathai.

Derzeit läuft auch die Auswertung des Zeugen-Videos, das am Montag ins Internet gestellt wurde und eine regelrechte Straßenschlacht zeigt, auf Hochtouren. Dafür, so Rathai, würden gegebenenfalls auch Spezialisten eingesetzt.

Traurig über die Ereignisse vom Samstag ist Tanja Löhr vom Südstadtbüro des Caritasverbandes Peine. „Für mich als Sozialarbeiterin vor Ort, ist das natürlich eine Katastrophe wenn so etwas hier im Quartier passiert.“

Traurig ist sie vor allem auch über die vielen Kommentare in den sozialen Medien, in denen deutlich rechte Tendenzen zu erkennen sind. Dass die Ereignisse zu einem Glaubenskrieg hochstilisiert werden, sei gefährlich und schlimm. Vielmehr sei abzuwarten, ob die polizeilichen Ermittlungen ergeben würden, dass es ein privater Streit war, der letztlich völlig eskalierte.

mic

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