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Polizei registrierte 110 Fahrradunfälle im Kreis

Kreis Peine Polizei registrierte 110 Fahrradunfälle im Kreis

Kreis Peine. Mehrere Jahre hintereinander hat die Peiner Polizei aufgrund der steigenden Zahl an Fahrradunfälle Alarm geschlagen. Jetzt scheint sich der besorgniserregende Trend wieder einzupendeln: Wurden 2014 noch 115 Unfälle gezählt, waren es vergangenes Jahr immerhin fünf weniger.

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Der Polizei-Verkehrssicherheitsberater Hans-Hinrich Ahrens weiß, wie ein verkehrstüchtiges Rad aussehen sollte. Ganz wichtig: der dynamo- oder batteriebetriebene Scheinwerfer.

Quelle: Isabell Massel

Bei den 110 registrierten Karambolagen wurden 92 Radfahrer leicht und schwer verletzt. 27 von diesen waren sogar Verursacher der Verkehrsunfälle. Bei den verbleibenden 65 verletzten Radfahrern konnten dennoch in 20 Fällen Regelverstöße festgestellt werden. Dabei nutzten elf Radfahrer den linken Radweg, fünf fuhren auf dem linken Fußweg und drei Personen radelten über den Fußweg. „Ein Radfahrer wurde von einem Pkw gestreift und verletzt, nachdem er den vorhandenen Radweg nicht genutzt hatte“, schildert der Polizeisprecher Peter Rathai.

Deshalb ist es der Polizei wichtig, sich vor dem nächsten Radausflug die Regeln noch einmal vor Augen zu führen. Zunächst einmal haben Radfahrer den ausgewiesenen Radweg oder, falls nicht vorhanden, die Fahrbahn zu benutzen. Der Fußweg ist, mit Ausnahme von Rad fahrenden Kindern bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr, nur für Fußgänger da. Der Zebrastreifen oder auch Fußgängerüberweg ist eine Querungshilfe für Fußgänger. „Möchte ein Radfahrer die Vorteile des Überweges für sich in Anspruch nehmen, hat er vor dem Überweg abzusteigen und sein Rad zu schieben“, sagt Rathai. „Und dann gibt es auch noch das Rechtsfahrgebot, das allgemein und im Besonderen auch für Radfahrer gilt. Nur wenn ein gekennzeichneter und beschilderter Radweg für beide Richtungen ausgewiesen ist, darf vom Rechtsfahrgebot abgewichen werden.“

Außerdem sollte jeder Radfahrer seine Ausrüstung kritisch überprüfen.

  • Interessierte Bürger können sich am Samstag, 25. Juni, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr, in der Jugendverkehrsschule, Emil-Werner-Baule-Weg 7, rund um das Thema „Radfahren“ informieren.

mgb

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