Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Polizei plant Großkontrollen von Fahrradfahrern

Peine Polizei plant Großkontrollen von Fahrradfahrern

Kreis Peine. „Wir wollen die Zahl der Fahrradunfälle und vor allem die Anzahl der Verletzten deutlich senken“, sagt Peines Polizei-Chef Thorsten Kühl und kündigt Großkontrollen im Peiner Land an.

Voriger Artikel
Große Musikschulfreizeit mit 103 Teilnehmern
Nächster Artikel
Kostenloses Internet in der City: Die Stadt prüft

René Laaf und Veronika Lemke mit den Dienstfahrrädern auf Streifen-Fahrt.

Quelle: Polizei

Jedes Jahr werden auf Peines Straßen mehr als 100 Radfahrer zum Teil erheblich verletzt. „Dem wollen wir entgegen wirken“, sagte Kühl.

Zunächst werden Schüler ins Visier genommen, denn am Dienstag, 5., und Mittwoch, 6. April, finden die Schwerpunktkontrollen vormittags statt. Für Freitag, 29. April, sind nachmittags und abends noch einmal Schwerpunktkontrollen vorgesehen. „Mit diesen Schwerpunkten wollen wir die Radfahrer sensibilisieren“, sagte Kühl. Er geht davon aus, dass sich am Fehlverhalten vieler Radler nichts ändert, wenn die Polizisten bei ihren Streifen nicht das ganze Jahr über auch verstärkt auf das Verhalten von Radfahrern achten.

„Wir haben haben festgestellt, dass Ermahnungen bei Radfahrern wenig Wirkung zeigen“, sagte Kühl. Wer von der Polizei erwischt wird, muss folglich damit rechnen, Verwarngeld oder Bußgeld zahlen zu müssen. Dabei kann es für Radfahrer auch richtig teuer werden und sogar der Führerschein kann in Gefahr geraten. Das gilt übrigens auch für Jugendliche, die noch gar keinen Führerschein besitzen. „Radfahrer, die bei Rotlicht eine Ampel überfahren, müssen 120 Euro Bußgeld zahlen und bekommen einen Punkt in Flensburg“, sagte Markus Glomb, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes.

Ausgearbeitet haben die Kontrollen Daniela Meitzner und René Laaf. „Wir haben festgestellt, dass viele Radfahrer die falsche Straßenseite nutzen oder mit dem Handy telefonieren“, sagte Laaf. Dabei sei das Nutzen der falschen Straßenseite oft Ursache für schwere Unfälle, weil Autofahrer beim Abbiegen nicht damit rechnen, dass Radler von rechts kommen. Auffällig sei auch, dass viele Radfahrer in der Dunkelheit ohne Licht unterwegs sind.

Ziel ist es, bei milden Temperaturen Fahrradstreifen nicht nur in der Stadt Peine, sondern auch in den Gemeinden zu fahren. Denn zum Beispiel in Edemissen sei die Zahl der Radunfälle gestiegen. Positiv dabei: „Dabei kommen wir auch viel schneller in Kontakt mit den Bürgern“, sagte Laaf.

von Thorsten Pifan

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung