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Polizei nimmt erneut Einbrecher fest: Zwei Täter (17 und 18) sitzen in U-Haft

Peine Polizei nimmt erneut Einbrecher fest: Zwei Täter (17 und 18) sitzen in U-Haft

Peine. Fahndungserfolg für die Peiner Polizei: Am Samstagnachmittag sind den Beamten auf der Vöhrumer Straße in Telgte vier junge Einbrecher ins Netz gegangen. Noch am Sonntag sind zwei der Täter (17 und 18Jahre) dem Haftrichter vorgeführt worden und sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

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Einbruchserie im Peiner Land: Einige der Taten hat die Polizei jetzt aufgeklärt.

Quelle: oh

Bei den jetzt gefassten Tätern handelt es sich aber ausdrücklich nicht um die Gruppierung, die der Peiner Polizei Ende März ins Netz gegangen war und wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

Die am Samstag gefassten Täter waren einer Polizeistreife aufgefallen und kontrolliert worden. „Sie hatten Einbruchswerkzeug dabei und räumten ein, dass sie dieses auch gerade benutzt hatten“, sagte Christina Pannek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hildesheim. Zudem fanden die Polizisten bei den Tatverdächtigen Diebesgut. Nach eigener Aussage waren die vier Täter im Alter von 16 bis 18Jahre in eine Gartenlaube und einen Wohnwagen am Glindbruch bei Telgte eingedrungen.

„Wegen der großen Wiederholungsgefahr sind zwei der Täter jetzt in Untersuchungshaft gekommen“, erklärte Pannek. Denn die Täter waren bereits im vergangenen Jahr auffällig geworden. Beim Amtsgericht Peine sind entsprechend Gerichtsverfahren anhängig. „Da die beiden wissen, dass Anklage gegen sie erhoben wurde und sie trotzdem weitere Einbrüche begangen haben, wurde nun die Untersuchungshaft beantragt“, sagte Pannek. Auch im vergangenen Jahr sollen die Täter – es handelt sich um eine Gruppe von insgesamt sieben Jugendlichen und Heranwachsenden zwischen 13 und 18Jahren – in Gartenlauben und Kellerverschläge eingebrochen sein. Zudem räumten die jetzt gefassten Mitglieder der Gruppe ein, dass sie auch im März 2013 erneut aktiv waren. Damals waren sie in drei Gartenlauben der Kleingartenanlage „Sorgenfrei“ am Silberkamp in Peine eingedrungen.

pif

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Polizei klärte Ende März eine weitere Einbruchsserie in Peine auf

Auf frischer Tat hatte die Peiner Polizei vor 14Tagen bereits Mitglieder einer weiteren Einbrecher-Bande aus dem Peiner Land erwischt. Vier Täter hatten in der Nacht zum 25März gleich vier Einbrüche in das Ratsgymnasium, die Burgschule, den Kindergarten St. Elisabeth und das Theresienhaus der Caritas verübt (PAZ berichtete). Die Handschrift war überall die gleiche: Die Einbrecher hatten vor allem großen Sachschaden angerichtet, die Einrichtung verwüstet und im Vergleich dazu nur wenig gestohlen.

Bereits in den Wochen zuvor waren die Täter aus dem Peiner Land aktiv gewesen und in verschiedene Peiner Geschäfte eingestiegen. Auch dort hatten die Männer zwischen 25 und 33Jahren offenbar Freude daran, die Einrichtung zu zerstören. In keinem der öffentlich bekannte gewordenen Fälle stand der Sachschaden im Verhältnis zur Beute. Die Polizei ermittelt gegen die Einbrecher. Es soll sich um eine Gruppe von insgesamt sieben Personen handeln, die die Taten in unterschiedlicher Zusammensetzung begangen haben – in einer Zahl von Fällen, die deutlich im zweistelligen Bereich liegt, sagte Polizei-Sprecher Stefan Rinke.

Auf Unverständnis – vor allem der Opfer – war vor 14Tagen die Entscheidung der Hildesheimer Staatsanwaltschaft gestoßen, die gefassten Täter wieder auf freien Fuß zu setzen. Denn nach PAZ-Informationen haben die Peiner jeweils ein umfangreiches Vorstrafenregister – wie auch die am Wochenende gefassten Einbrecher (siehe Text oben). Wohl deshalb hatten die Peiner Beamten Ende März angeregt, dass die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl beantragen sollte. Das hatte die Staatsanwaltschaft seinerzeit aber abgelehnt.

Staatsanwältin Christina Pannek erklärte – unabhängig von dem Fall –, dass es drei Gründe gibt, Haftbefehl zu beantragen: Fluchtgefahr, die meist mit einem festen Wohnsitz ausgeräumt werden kann. Verdunkelungsgefahr, wenn zum Beispiel Zeugen bedroht werden oder Wiederholungsgefahr, die im Fall vom Wochenende dazu führte, dass die Täter in Haft kamen.

pif

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