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Polizei jagt 15-Jährigen

Vöhrum Polizei jagt 15-Jährigen

Großeinsatz für die Polizei: Sogar ein Hubschrauber ist am Dienstagabend im Einsatz gewesen, um einen 15-jährigen Peiner zu suchen. Der Jugendliche war nach einem Streit mit seinen Eltern aus der Wohnung geflohen. Die Eltern machten sich Sorgen um den Jungen und meldeten ihn als vermisst.

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Hubschrauber im Einsatz: In der Nacht zu Mittwoch hielt ein Jugendlicher die Polizei in Peine in Atem. Sogar aus der Luft suchten ihn die Beamten.

Quelle: Archiv

Peine. „Wir konnten nicht ausschließen, dass der Junge Selbstmord begehen wollte“, sagte Peter Rathai. Der 15-Jährige hatte sich per Handy von seiner Mutter verabschiedet. Die Beamten, die den Sachverhalt bei den Eltern aufgenommen hatten, waren Zeuge dieses Gespräches.

Umgehend schickten die Polizisten ihre Kollegen los. Das war kurz nach 21 Uhr. Die machten sich mit mehreren Fahrzeugen auf die Suche nach dem Jungen. Ein Hinweis führte die Beamten zum Bahnhof nach Vöhrum. Dort hielt sich der Jugendliche tatsächlich auf. Als er die Polizisten sah, ergriff er aber sofort die Flucht. Kurze Zeit später verloren die Beamten den 15-Jährigen aus den Augen. „Das Gelände dort war einfach zu unübersichtlich“, sagte Rathai.

Zugverkehr gestoppt

Kurze Zeit später war der Jugendliche zurückgekehrt. Doch beim Anblick der Beamten flüchtete er erneut in die Feldmark. Schließlich entdeckten ihn die Polizisten auf den Bahngleisen der Strecke Peine-Hannover. Die Beamten veranlassten sofort einen Stopp des Zugverkehrs. Sie konnten zu diesem Zeitpunkt nicht ausschließen, dass sich der 15-Jährige erneut auf die Gleise begeben würde.

In der Dunkelheit verloren die Polizisten den Jugendlichen allerdings ein weiteres Mal aus den Augen. Sie forderten schließlich einen Hubschrauber an, der die Kollegen am Boden aus der Luft unterstützen sollte.

Kurz vor Mitternacht griff der 15-Jährige zum Mobiltelefon und meldete sich bei der Polizei. Er sagte, dass er seine Flucht nun aufgeben wolle. Die Polizei nahm den Jugendlichen in ihre Obhut und übergab ihn schließlich Mitarbeitern des Peine Jugendamtes. „Zurzeit befindet er sich in einer Jugend-Einrichtung“, sagte Rathai gestern im Gespräch mit der PAZ.

Die Kosten des Polizei-Einsatzes konnte Rathai nicht beziffern. Fest stehe aber, dass es mehrere 1000 Euro sind, sagte er. Da sich der Jugendliche in einer Gefahrensituation befand, trägt das Land die Kosten.

Thorsten Pifan

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