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Polizei: Mehr Personal nötig

Peine Polizei: Mehr Personal nötig

Gifhorn. Die Aufgaben für die Polizei steigen, eine Patentlösung ist aber nicht in Sicht. Das wurde am Montagabend auf einer Sicherheitskonferenz deutlich, zu der die Bezirks-SPD ins „Deutsche Haus“ Gifhorn eingeladen hatte.

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Sicherheitskonferenz: Mit dabei in Gifhorn waren auch der Peiner SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil und der Peiner Polizei-Chef Thorsten Kühl (Dritter von links).

Quelle: Michael Uhmeyer

Flüchtlingswelle, Alltagskriminalität, Verkehrsunfälle, Fußball-Einsätze, Demos und Internet-Ganoven - die Polizei bekommt immer mehr Arbeit auf den Tisch. Dennoch sei etwa der Landkreis Gifhorn sicher. „Wir haben abnehmende Kriminalitätsfallzahlen und eine Aufklärungsquote von 62 Prozent“, erklärte Gifhorns Polizeichef Michael Feistel. Allerdings bereiten Feistel und seinem Kollegen Thorsten Kühl, Leiter des Polizeikommissariats Peine, die Zunahme bei den Einbruchdiebstählen Kopfzerbrechen.

Kühl warnte davor, die Flüchtlingsproblematik und die gestiegene Zahl der Einbrüche miteinander in Verbindung zu bringen. Bei Flüchtlingen sei die Zahl der Straftaten so gering, dass sie bisher keine größeren Probleme darstellen würden.

„Wir sind anständig belastet - wenn wir mehr machen sollen, benötigen wir auch mehr Personal“, wandte sich Feistel dann direkt an Stephan Mahnke vom Landes-Innenministerium. Der hatte zuvor darüber berichtet, dass im April 2016 die Einstellung von 150 zusätzlichen Polizeianwärtern anstehe.

Aus der Sicht von Dietmar Schilff, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), nicht ausreichend. „Bundesweit sind 16 000 Stellen bei der Polizei gestrichen worden - die Stimmung ist schlecht“, hielt er dagegen. „Es gilt mit 3000 Mitarbeitern zusätzlich Aufgaben zu meistern“, erklärte Braunschweigs Polizeipräsident Michael Pientka. Trotzdem würden sich die Kriminalitätsfallzahlen auf dem Vorjahresniveau bewegen.

Die Veranstaltung wurde vom Peiner Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil moderiert.

ust

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