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Polizei: „Bisher weniger Einbrüche als 2015“

Peine Polizei: „Bisher weniger Einbrüche als 2015“

Peine. Das Polizeikommissariat Peine legte am Mittwoch erste Statistiken für 2016 vor: Demnach ist die Zahl der Einbrüche im Zeitraum von Januar bis Mitte Oktober um rund 16 Prozent gesunken.

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Symbolbild: Ein Einbrecher blickt durch eine eingeschlagene Fensterscheibe in ein Haus.

In dieser Zeit gab es 178 Einbrüche. „Das sind 32 Delikte weniger als im vergangenen Jahr“, fasste der Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes, Michael Sock, zusammen. In die Gesamtzahl eingeflossen sind laut Sock und Peines Polizei-Chef Thorsten Kühl auch 70 Einbruchsversuche.

Grund zum Frohlocken, sieht Sock allerdings nicht: „Die dunkle Jahreszeit hat nun begonnen, und damit steigen statistisch auch die Einbruchszahlen.“

Trotzdem sieht Kühl den Rückgang der Zahlen, nachdem im vergangenen Jahr ein Negativrekord erreicht wurde, als ersten Schritt in die richtige Richtung. „Es gibt seit geraumer Zeit eine Ermittlungsgruppe, die sich verstärkt mit den Taten beschäftigt.“ Zudem zeigt die Polizei höhere Präsenz und geht kleinsten Verdachtsmomenten nach.

„Dabei sind wir über jeden Hinweis aus der Bevölkerung dankbar. Wer etwas Verdächtiges beobachtet, sollte das sofort der Polizei melden“, machte Kühl deutlich.

Insgesamt sei die Aufklärungsquote allerdings „suboptimal“, so Kühl. Im vergangenen Jahr lag diese bei unter zehn Prozent. Zahlen für das laufende Jahr konnte die Polizei noch nicht nennen.

Der Grund dafür sei, dass im Peiner Stadtgebiet und Landkreis vor allem organisierte Einbrecher und Banden am Werk seien, die regional auf keinen Tatort festgelegt sind und dadurch die Ermittlungsarbeit der Polizei erschweren. Laut Kühl werde diese Situation auch durch die sehr gute Peiner Verkehrsanbindung begünstigt, wodurch es Täter leicht haben, innerhalb kürzester Zeit davon zu kommen.

Insgesamt sieht Kühl die Polizeiarbeit auf einem guten Weg: „Die rückläufigen Einbruchzahlen zeigen, dass wir mit unser Strategie richtig fahren - zu hoch ist die Zahl dennoch.“

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