Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Plett (CDU) zur Betreuungsgeld-Debatte: "Die SPD hat dem Gesetz 2008 zugestimmt"

Peine Plett (CDU) zur Betreuungsgeld-Debatte: "Die SPD hat dem Gesetz 2008 zugestimmt"

Peine. Der Peiner CDU-Landtagskandidat Christoph Plett bekennt sich klar zum vom Bundestag beschlossenen Betreuungsgeld: „Ich sehe mich dabei auch in guter Gesellschaft von Hubertus Heil, Bundestagsabgeordneter der SPD. Denn er hat dem zugrundeliegenden Gesetz 2008 zugestimmt“, erklärt Plett. Zuvor hatte ihn der Peiner SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Möhle aufgefordert, sich zum Betreuungsgeld zu positionieren.

Voriger Artikel
Volksbank-Überfall: Bewaffneter Täter ist mit mehreren tausend Euro auf der Flucht
Nächster Artikel
CDU: Andreas Meier zum Vorsitzenden gewählt

Geld für die Betreuung zu Hause: Bis zu 150 Euro monatlich soll es für Eltern künftig geben.

Quelle: oh

Plett weist darauf hin, dass damals auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zugestimmt habe: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam diesen vernünftigen Kompromiss gefunden haben. Wortwörtlich hatte Heil als SPD-Generalsekretär in einer im Internet nachlesbaren Presseinformation vom 26. September 2008 geschrieben: Das heute verabschiedete Gesetz ist ein großer Erfolg für eine moderne Familienpolitik und dieser Erfolg trägt die Handschrift der SPD.“

Für Plett behält dieser Satz uneingeschränkte Gültigkeit: „Das Betreuungsgeld wird für ein und zwei Jahre alte Kinder gezahlt. Wir reden also von einem Alter, in dem sich Kinder bei ihren Eltern ebenso gut wie in einer Krippe entwickeln.“

Plett fordert daher nun Möhle auf, „zu den früheren Entscheidungen seiner Partei zu stehen“. „Als CDU bleiben wir im Wort und stehen zu dem, was wir mit der SPD beschlossen haben. Die Wahlfreiheit bleibt gewahrt.“

Das Betreuungsgeld sei gerade keine „Fernhalteprämie“. Es sei ausdrücklich nicht an ein Aussetzen der Berufstätigkeit gekoppelt. Das Geld erhielten auch Eltern, die ihr Kind von Großeltern, Tageseltern oder Vertrauenspersonen betreuen lassen. Plett: „Ich mache mir nichts vor. Wer mit beiden Beinen im Leben steht, wird nicht erwarten, dass monatlich 150 Euro Berufstätige von der Arbeitswelt fernhält.“

Die Kritik am Betreuungsgeld diskriminiere junge Eltern: „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Mütter für die Erziehung ihrer Kinder bewusst zuhause bleiben. Wir sollten aufhören, Menschen vorzuschreiben, was gut für sie ist und wie sie leben sollten.“

mic

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung