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Piratenschiffe und handgefertigte Modellautos

Spielzeugbörse in Peine Piratenschiffe und handgefertigte Modellautos

Hinein ins Spielzeugland: Stöbern, anfassen und fachsimpeln über gemeinsame Leidenschaften wie zum Beispiel die Modelleisenbahn. Das geht im Internet nicht. Vielleicht ist das der Grund, warum Spielzeugbörsen in Zeiten virtueller Verkaufsbörsen noch immer einen enormen Zulauf haben. Etwa 350 Besucher kamen gestern zur Spielzeug- und Modellbahn-Börse ins Peiner Forum.

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Finn Hansler mit einem Playmobilschiff.

Quelle: pif

Peine. Angefangen hat Matthias Lübker mit der Organisation von Spielzeugbörsen vor fast einem Vierteljahrhundert. „Ich bin selbst Sammler und suchte ein Forum, wo ich mich austauschen kann“, sagt er. Das war seinerzeit in Porta Westfalica im Kreis Minden. Heute ist er mit seinen Börsen unterwegs von Wolfenbüttel bis Bielefeld und Gütersloh. Zwölf Aussteller zeigten gestern in Peine ihr Spielzeug.

Dirk Nolte aus Minden zum Beispiel hatte etwas ganz besonderes: Handgefertigte Metall-Automodelle aus Groß Britannien von der Firma Brooklin. „Viele Fahrzeuge werden nur in einer geringen Auflage gefertigt“, erzählt er und zeigt einen Ford Mustang, Baujahr 1966 mit schwarzer Lackierung und goldfarbenen Rallye-Streifen. Auflage der Briten: 200 Stück, Preis: knapp 170 Euro. Im Angebot hat er auch einen Buick aus dem Jahr 1953, der komplett goldfarben ist. „In solch einem Fahrzeug soll Rock Hudson durch die Gegend gefahren sein“, sagt Nolte.

Am Stand gleich nebenan verkauft ein Modelleisenbahn-Sammler Lokomotiven und Waggons, die er doppelt hat oder einfach nicht mehr braucht. „Ich stelle meine Anlage zurzeit auf die 60er- und 70er-Jahre um“, sagt er. Seinen Namen möchte er nicht nennen – wegen des Finanzamtes. Dabei sei er kein Händler, sondern investiere das Geld, dass er einnehme in Modellteile, die er zum Aufbau seiner aktuellen Anlage braucht.

Beim Aufbau helfe auch die Ehefrau. „Sie ist zuständig für die Modellhäuser und die Gestaltung der Landschaft. Ich mache alles, was mit Technik zu tun hat und bin zuständig für das rollende Material“, erzählt er den Besuchern schmunzelnd.

Thorsten Pifan

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