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Pilzbefall: Sanierung kostet bis zu 1,2 Millionen Euro

Hertha-Peters-Brücke Pilzbefall: Sanierung kostet bis zu 1,2 Millionen Euro

Jetzt liegt das Gutachten vor - und das hat es in sich: Für die marode Hertha-Peters-Brücke, die über den Mittellandkanal und die B 65 führt, wird eine umfassende Sanierung empfohlen, die bis zu 1,2 Millionen Euro kosten könnte. Hintergrund ist, dass das 1988 beim Bau verwendete Bogossi-Holz von Pilzen befallen ist.

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Blick vom Mittellandkanal aus auf die Hertha-Peters-Brücke.

Quelle: Michael Lieb (mic)

Peine. Die Ingenieurgemeinschaft Schüßler-Plan aus Hannover hat im Auftrag der Stadt Peine zusammen mit dem Institut für Baukonstruktion und Holzbau der TU Braunschweig untersucht, welche Handlungsoptionen bei der Brücke sinnvoll und wirtschaftlich zu verfolgen sind.

Auf PAZ-Anfrage erklärte Peines Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey gestern: „Empfohlen wird eine umfassende Sanierung, die sorgfältig auf die Eigenarten der Brückenkonstruktion abgestellt werden soll. Der konkrete Sanierungsvorschlag verbindet vor allem die Aspekte Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit mit konstruktiven Verbesserungen bei möglichst geringem Eigengewicht.“ Einzelheiten würden im Januar im Ausschuss für Planung und öffentliche Sicherheit vorgetragen und vorab den Ratsmitgliedern in einer Beschlussvorlage dargelegt. Die Kosten für eine wirksame Sanierung lägen in der Größenordnung zwischen einer bis 1,2 Millionen Euro - und damit aber immer noch deutlich geringer als für einen Neubau.

Um die Ergebnisse des Gutachtens im Detail vorzustellen, lädt die Stadt Peine am morigen Donnerstag zu einem Vor-Ort-Pressegespräch.

In der Einladung heißt es: „Zur Bauzeit in den 1980er-Jahren wurde vielfach die Auffassung vertreten, dass sogenanntes Tropenholz wie Bongossi, aus dem die Peiner Hertha-Peters-Brücke konstruiert wurde, sehr langlebig sei und nahezu keiner Wartung bedürfe. Inzwischen stellt man überall im Lande fest, dass tropische Hölzer nach 20 bis 30 Jahren durchaus erhebliche Schäden aufweisen. Der Handlungsbedarf an der Peiner Brücke ist also kein Einzelfall.“

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