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Pflegedirektorin Heike Losen: Versorgung der Patienten optimieren

Kreis Peine Pflegedirektorin Heike Losen: Versorgung der Patienten optimieren

Kreis Peine. Bepackt mit Ideen hat Heike Losen (51) zum 1. Januar ihre Stelle als neue Pflegedirektorin im Peiner Klinikum angetreten. Sie ist damit Nachfolgerin von Olaf Abraham, der nach Rotenburg/Wümme gewechselt ist (PAZ berichtete). Losen will vor allem die Vernetzung des Klinikums in die Region vorantreiben.

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Die neue im Team: Pflegedirektorin Heike Losen stellte gestern mit Unterstützung vom ärztlichen Direktor des Klinikum Peine ihre Vorstellungen und Aufgaben vor.

Quelle: pif

„Das ist entscheidend, um die Versorgung der Patienten zu gewährleisten, deren Verweildauer in den Kliniken immer weiter zurück geht“, sagt sie. Aktuell beträgt die Verweildauer, die als ein Indikator für die Wirtschaftlichkeit eines Hauses gilt, 7,1 Tage und ist damit im Vergleich zu 2012 (6,79 Tage Verweildauer) leicht gestiegen.

Wenn Patienten heute vom Arzt ins Krankenhaus überwiesen und behandelt werden, können sie häufig schon früh entlassen werden, wenn eine ausreichende ambulante Versorgung bereit steht. „Wir wollen daran mitwirken, dass es im Peiner Land diese Infrastruktur gibt“, sagt Losen. Der Anfang sei in vielen Bereichen gemacht, der Weg aber auch noch nicht zu Ende. Demnächst will sie Vertreter ambulanter und stationärer Pflege zu Gesprächen einladen.

Beeindruckt habe Losen aber auch ganz spontan der Rundgang durch das Haus, als sie ihr Vorstellungsgespräch in Peine hatte. „Zum einen empfinde ich es als Herausforderung, an den geplanten Veränderungen mitzuwirken, auf der anderen Seite habe ich ein sehr offenen Haus angetroffen“, sagt sie.

Eine der weniger schönen Herausforderungen, denen sich Losen stellen muss, ist der hohe Krankenstand beim Pflegepersonal des Klinikum in Peine. „Da werden wir nach den Ursachen forschen müssen, die aber ganz klar nicht nur an der Arbeitsbelastung liegen. Denn zum Teil gibt es sehr individuelle Gründe für längere Fehlzeiten“, sagt sie. Der ärztliche Direktor Professor Dr. Jürgen Sorge ergänzt: „Wir steuern bereits dagegen, indem wir Gesundheitsangebote machen. Ein Teil machen wir gemeinsam mit den Krankenkassen, einen Teil in Eigeninitiative.“

pif

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