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Pfefferspray-Attacke: Beschuldigte Mutter erzählt

Peine Pfefferspray-Attacke: Beschuldigte Mutter erzählt

Peine. Für bundesweite Aufregung hat der Streit auf einem Spielplatz in der Peiner Südstadt gesorgt. Dort hatte eine 20-jährige Mutter Pfefferspray gegen mehrere Kinder und eine Rollstuhlfahrerin (20) eingesetzt.

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Der Spielplatz an der Braunschweiger Straße: Hier eskalierte am Sonntagabend die Gewalt.

Quelle: pif

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag um 19.35 Uhr auf dem Spielplatz an der Braunschweiger Straße.

Die vermeintliche Täterin hat gestern die PAZ angerufen und ihre Sicht der Dinge geschildert. Diese Darstellung unterscheidet sich sehr von den Aussagen der vier Geschädigten. Die Polizei ermittelt. Die Mutter will auch eine Anzeige erstatten, so wie die Geschädigten es bereits vorher getan haben.

Laut Aussage der Beschuldigten war sie zu dieser Zeit mit ihrer Freundin und ihrem elf Monate alten Sohn auf dem Spielplatz. Ihr kleiner Sohn habe im Sandkasten gesessen, als dort plötzlich mehrere Kinder (zwischen elf und 15 Jahren) Fußball gespielt hätten. „Die Kinder kamen immer näher und haben den Ball auf meinen wehrlosen Kleinen geschossen. Als er vom Ball getroffen wurde, bin ich dazwischen gegangen und habe die Kinder aufgefordert, sofort aufzuhören“, sagt sie. Ein Junge und ein Mädchen hätten sie daraufhin beleidigt. „Da habe ich mich bei ihrer Mutter beschwert, die sich mit zwei weiteren Frauen auf dem Spielplatz befand“, sagt die 20-Jährige.

Doch statt einzulenken, hätten die Kinder dann auch noch die drei Erwachsenen beschimpft und bedrängt. Die Beschuldigte: „Ich hatte meinen kleinen Sohn zur Sicherheit wieder in den Kinderwagen gelegt, doch sie stießen sogar den Wagen hin und her. Als sie uns dann noch anschrieen und den Weg versperrten, habe ich panische Angst bekommen, mein Pfefferspray aus der Handtasche gezogen und in die Luft gesprüht.“ Sie habe dabei entgegen der Aussage der Geschädigten niemandem ins Gesicht gesprüht, das könne ihre anwesende Freundin bezeugen. Doch das Reizgas habe sich in der Luft verteilt, deswegen hätten alle Augenreizungen und Husten erlitten - auch eine unbeteiligte Rollstuhlfahrerin (20), die mit ihrer Mutter ganz in der Nähe des Geschehens gesessen habe. Die 20-jährige Beschuldigte betont: „Ich habe dann meinen Namen und meine Adresse genannt, damit wir das später klären können, aber die Erwachsenen haben uns bis zu meiner Wohnung an der Braunschweiger Straße verfolgt.“ Jetzt steht Aussage gegen Aussage, die Polizei versucht laut Sprecher Peter Rathai, die Wahrheit herauszufinden.

 tk

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