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Peyers tritt heute in Pro 7-Sendung auf

Dungelbeck Peyers tritt heute in Pro 7-Sendung auf

Dungelbeck. Wenn es um Spionage im Kalten Krieg geht, ist Heinrich Peyers aus Dungelbeck mit seiner umfangreichen Sammlung einer der Experten überhaupt. Jetzt drehte ein Fernsehteam von Pro 7 für das Wissensmagazin „Galileo“ auf Peyers Dachboden.

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Heinrich Peyers zeigt einen BH, mit dem man schießen konnte.

Quelle: rb

Der Beitrag ist heute auf Pro 7 ab 19.05 Uhr zu sehen. „Das Filmteam hat sich vor allem für die Ausrüstung der Spione im Kalten Krieg interessiert“, sagte Peyers. So drehten die Fernsehleute mit der Gießkanne, die die Stasi bei der Beerdigung des DDR-Widerständlers Robert Havemann einsetzte. „Die Trauergäste sollten unauffällig fotografiert werden“, so Peyers. Allerdings musste für die Aufnahmen in Dungelbeck eine Kopie herhalten. Das Original steht in Oberhausen. Dort ist mit den Utensilien aus Peyers Fundus die Ausstellung „Die geheime Welt der Spionage“ ausgestattet.

Gezeigt werden auch Verhörmethoden der Stasi: Zum Beispiel wenn das Opfer auf einer Liege gefesselt ist und starkem Blitzlicht ausgesetzt wird. „Das haben wir mit einer Puppe nachgestellt, die im Bunker unter dem Haus auf deinem Operationstisch liegt“, erklärte Peyers. Dort, im Bunker, hat das Filmteam auch die Minipistole ausprobiert, mit der in London ein bulgarischer Spion tödlich vergiftet wurde. Der Mörder schoss auf den Mann mit einer Kugel von zwei Millimeter Durchmesser. „Allerdings war die Kugel vergiftet“, sagte Peyers. Der Spion dachte im ersten Augenblick, er sei von einer Wespe gestochen worden. Bei der Obduktion fand sich dann aber die Mini-Kugel. „Beim Schießtest wollten wir feststellen, wie weit solch ein kleines Projektil fliegen kann. „Wir waren am Ende alle erstaunt, was so eine kleine Waffe leisten kann“, sagte Peyers.

Im Film kommt zudem ein Fernglas vor, mit dem Stasi-Mitarbeiter ihre eigenen Kollegen aus den Augenwinkeln beobachten konnten, auch der berühmte „Zollkoffer“ mit dem versteckten Maschinengewehr ist zu sehen. Laut ehemaligem DDR-Zoll ist die Waffe aber nur von der Stasi eingesetzt worden und nicht vom Zoll selbst. Abschließend zeigte Peyers den Filmleuten eine Trabi-Frontblende, hinter der eine Infrarotkamera eingebaut war.

pif

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