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Pestalozzischule: Erhalt der Förderklassen Sprache vorerst gesichert

Peine Pestalozzischule: Erhalt der Förderklassen Sprache vorerst gesichert

Peine. Aufatmen an der Pestalozzischule: Nachdem Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) entschieden hat, die bisher vorgesehene schrittweise Auflösung der Förderschulen Sprache zum kommenden Schuljahr aus dem Entwurf der Schulgesetznovelle zu streichen (PAZ berichtete), könnte der Erhalt der Schule nun vorzeitig gesichert sein.

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Die Förderklassen Sprache wie an der Pestalozzischule sollen erhalten

Quelle: A

Davon geht auch Schulleiter Gerhard Behrends aus, der sich sehr über die Nachricht gefreut hat. „Wir haben im Förderschwerpunkt Sprache derzeit sieben Klassen. Und es gibt zunehmend Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen Sprachschwierigkeiten haben. Ich denke, dass es für den Landkreis Peine sinnvoll ist, über einen zentralen Schwerpunkt Sprache zu verfügen“, so Behrends. Insgesamt hat die Pestalozzischule derzeit 140 Schüler in 14 Klassen.

Der Förderschwerpunkt Lernen der Pestalozzischule läuft im Primarbereich (Klasse 1 bis 4) bereits schrittweise aus. In diesem Jahr gab es erstmals keine 1. Klasse mehr. Unklar sei noch, wie es im Sekundarbereich I (Klasse 5 bis 10) weitergehe, so Behrends. Genaue Informationen dazu lägen noch nicht vor.

Besorgte Eltern hatten im Dezember 450 Unterschriften an den Landkreis Peine und den Landtagsabgeordneten Matthias Möhle (SPD) übergeben. Letzterer sagte: „Da kann man mal sehen, dass Unterschriftenaktionen durchaus Erfolg haben können.“ Die langfristige Perspektive für die Pestalozzischule ist vor dem Hintergrund der Inklusions-Politik der Landesregierung allerdings ungewiss.

Die Pressesprecherin des Kultusministeriums, Susanne Schrammar, sagte auf PAZ-Anfrage: „Die Pestalozzischule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, an der Sprachförderklassen ,angedockt‘ sind. Davon gibt es in Niedersachsen 24 Standorte. Die Ministerin hat entschieden, dass Förderklassen mit dem Förderschwerpunkt Sprache, die an Förderschulen Lernen angegliedert sind, erhalten bleiben sollen. Je nach Bedarfslage, regionaler Ausprägung und Schwerpunktsetzung der jeweiligen Inklusionskonzepte müssen die Schulträger mit Beratung durch die Landesschulbehörde entscheiden, wo diese Klassen nach dem Auslaufen der Förderschulen Lernen weitergeführt werden können.“

mic

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