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Pelikan plant massiven Stellenabbau

Peine-Vöhrum Pelikan plant massiven Stellenabbau

Schlechte Nachricht für das Pelikan-Werk in Vöhrum, in dem Schreibwaren hergestellt werden: Nach PAZ-Informationen werden bis zu 100 von 300 Arbeitsplätzen wegfallen, der Standort soll aber erhalten bleiben.

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Luftbild: Das Vöhrumer Pelikan-Werk. Links oben: Pelikan-Konzern-Chef Hooi Keat Loo und Sprecherin Simone Bahrs.

Quelle: mic/oh

Vöhrum. Es hat ein Treffen des Vöhrumer Pelikan-Betriebsrates beim Konzern-Chef Hooi Keat Loo in Malaysia gegeben. Hintergrund des Gesprächs: Aus Kostengründen sollen bis zu acht der
13 Pelikan-Werke (inklusive Herlitz) in den nächsten drei Jahren geschlossen werden.

Es wird befürchtet, dass auch der Standort Vöhrum gefährdet ist (PAZ berichtete). Die Unternehmensberatungs-Firma Hanse Consulting hat bereits eine Analyse erstellt, das Ergebnis wurde aber noch nicht veröffentlicht.

Die Gespräche in Malaysia verliefen laut gut unterrichteter Kreise in entspannter Atmosphäre und Loo habe mündlich zugesichert, dass das Werk in Vöhrum gesichert ist. Doch schriftlich habe der Pelikan-Chef diese Aussage nicht bestätigen wollen.

Und jetzt wurde bekannt, dass zwar der Pelikan-Standort Vöhrum sicher ist, dass aber von 500 Stellen in den Werken Peine und Hannover etwa 100 Stellen gestrichen werden sollen – die meisten in Vöhrum. Hier werden unter anderem Schreibgeräte für den Schulbedarf, Farbkästen und hochwertige Füller produziert. In Hannover befindet sich die Vertriebszentrale mit 200 Mitarbeitern.

Pelikan will in Vöhrum laut PAZ-Informationen einige Fachbereiche schließen, die nach Malaysia verlagert werden sollen. In Asien sind die Produktionskosten deutlich niedriger. Jetzt sollen Gespräche zwischen dem Pelikan-Betriebsrat und der Geschäftsführung stattfinden, um über den geplanten Personalabbau zu sprechen.

Pelikan-Sprecherin Simone Bahrs sagte auf PAZ-Anfrage: „Ich kann keine weiteren Details bekannt geben, da noch Verhandlungen mit den involvierten Parteien anstehen und wir zum laufenden Prozess daher keine Aussagen treffen können.“

tk

Hintergrund

Pelikan AG
Die Pelikan AG wurde 1832 in Hannover als Hersteller von Schreibtinte gegründet. Seither produziert sie Geräte und Materialien des Bürobedarfs. Besondere Bekanntheit, vor allem bei Schülern, erlangten die Füllfederhalter des Unternehmens. Die unter dem Dach der in der Schweiz eingetragenen Pelikan Holding AG organisierte Unternehmensgruppe beschäftigt über 2200 Mitarbeiter. Der Umsatz ist 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent  auf 101,5 Millionen Euro gesunken. Konzern-Chef Hooi Keat Loo kommt aus Malaysia.

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