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„Pelikan ist wieder Weltmarke!“

Vöhrum „Pelikan ist wieder Weltmarke!“

Zufriedene Gesichter gibt es bei Pelikan in Vöhrum. Das liegt nicht nur am 50. Geburtstag des Schüler-Füllers Pelikano, sondern auch am Erfolg, der sich trotz Wirtschaftskrise zeigt – besonders im Vergleich mit der Branche.

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Christian Ehlers (rechts) zeigt einen Farbdeckkasten, der Umsatzträger bei Pelikan in Vöhrum.

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Peine-Vöhrum . „Pelikan ist wieder Weltmarke!“ Dieses Fazit zog gestern Produktions-Vorstand Dr. Thorsten Lifka beim Besuch von Wolfgang Jüttner.
Der Fraktionsvorsitzende der SPD im niedersächsischen Landtag war mit Matthias Möhle und Bürgermeister Michael Kessler (beide SPD) gekommen, um sich über Pelikan zu informieren. Der Zeitpunkt war gut gewählt, denn vor wenigen Tagen hatte das Bundeskartellamt den Kauf der Mehrheitsanteile des Unternehmens Herlitz genehmigt.

Die Produktpaletten von Pelikan und Herlitz ergänzen sich ebenso wie die Vertriebsnetze, denn Pelikan ist in West-Europa stark, Herlitz im Osten. Das trifft auch auf die Vertriebsstruktur zu. Während Pelikan Stärken im Fachhandel hat, ist Herlitz bei den Discountern gut vertreten. Offiziell wollte sich gestern niemand zu den Folgen äußern, aber durch die Blume ließen Geschäftsführung und Betriebsrat verstehen, dass sich der Kauf, für den die Pelikan-Mutter 45 Millionen Euro zahlte, positiv für das gesamte Unternehmen und damit auch für Vöhrum auswirkt.

Jüttner zeigte sich beeindruckt von der Fertigungstiefe im Vöhrumer Werk, in dem knapp 300 Mitarbeiter zig Millionen Teile pro Jahr produzieren – vom hochwertigen Schreibgerät bis hin zum wenige Cent teuren Radiergummi oder Tintenpirat.

Beim Rundgang durch das Werk sah der SPD-Fraktionschef die Fertigung der Werkzeuge, die nötig sind, um beispielsweise Gehäuse für die Farbdeckkästen mit Spritzguss-Technik herzustellen. Der Rundgang endete dort, wo in Handarbeit hochwertige Füller produziert werden. Der teuerste je produzierte Füller kostete 7500 Euro. Von ihm gab es 75 Exemplare, die zum Jubiläum anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Schreibgeräte-Abteilung hergestellt wurden.

Als größter Einzelaktionär von Pelikan hat sich der Malaye Loo Hooi Keat (54) einen Lebenstraum erfüllt und die zuvor zerschlagene Weltmarke wieder unter einem Dach zusammengefügt. Sieben Werke gehören weltweit zum Konzern, der von einer Holding in der Schweiz geführt wird.

Jörg Schmidt

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