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Peinerin verprügelt: Zwei Jahre und neun Monate Haft

Hildesheim / Peine Peinerin verprügelt: Zwei Jahre und neun Monate Haft

Hildesheim / Peine . Eine Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verhängte das Schöffengericht der großen Strafkammer am Landgericht Hildesheim jetzt gegen einen 35 Jahre alten Hamburger, der seine Freundin schwer misshandelt und massiv bedroht hatte. Die Peinerin „erlitt Todesangst und durchlebte ein Martyrium“, wie die vorsitzende Richterin, Karin Brönstrup, in ihrer Urteilsbegründung erklärte.

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Zwei Jahre und neun Monate Haft und die Unterbringung in einer Entzugsklinik erwarten den 35 Jahre alten Hamburger.

Quelle: hui

Was im Jahr 2010 als Romanze begonnen hatte und schließlich mit Kindersegen einherging, fand im Frühsommer vergangenen Jahres ein brutales Ende. Alkohol und Eifersucht ergaben zusammen mit psychischer Labilität und Aggression eine explosive Mixtur, die das Opfer das Leben hätte kosten können. Schon mittags hatten im Juni beide begonnen, Alkohol zu trinken.

Parallel zum Alkoholpegel stiegen bei dem Mann die Aggressionen, er zettelte Streit an und begann schließlich, seine Freundin zu schlagen - erst mit der Hand, dann mit einem Baseballschläger gegen Arme, Beine, Brust, Rücken und auch den Kopf (PAZ berichtete). Neben zahlreichen Prellungen am ganzen Körper trug die Frau einen Jochbeinbruch und ein Loch im Trommelfell davon, das sich bis heute nicht geschlossen hat.

„Er schlug mit voller Wucht“, erklärte die Ex-Freundin im Zeugenstand als Nebenklägerin. „Das soll ich getan haben?“, fragte der Angeklagte erschrocken angesichts der Fotos von den Verletzungen.

Um seine Partnerin auf dem Sofa festzuhalten, hatte er ihr zwei Messer gegen die Schienbeine gedrückt. Außerdem drohte er, ihr in der Badewanne die Kehle durchzuschneiden. Etwa anderthalb bis zwei Stunden währte das Martyrium, bis Nachbarn aufgrund der Hilfeschreie der Frau die Polizei riefen. Seitdem saß der Täter in Untersuchungshaft.

Der Psychologe Axel Wentzel bescheinigte dem arbeitslosen, zwölffach Vorbestraften eine Suchterkrankung. Mit der Haft soll der 35-Jährige gleichzeitig eine Drogentherapie beginnen.

hui

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