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Peinerin feuerte auf Fahrschulauto: War es eine Beziehungstat?

Peine Peinerin feuerte auf Fahrschulauto: War es eine Beziehungstat?

Was hat die 40-jährige Peinerin veranlasst, am Sonnabend mehrmals auf das Fahrzeug ihres ehemaligen Fahrlehrers zu schießen (PAZ berichtete)? Fest steht: Die Täterin hat keinen Waffenschein. Sie muss sich nicht nur wegen des dringenden Tatverdachts auf versuchten Totschlag verantworten, sondern auch wegen unerlaubten Waffenbesitzes.

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Ermittlungsfoto: Das Polizeibild zeigt die drei Einschusslöcher in der Heckklappe des Fahrschulwagens des 42-jährigen Opfers.

Quelle: oh

„Wir gehen davon aus, dass die Beschuldigte ihre Freundschaft mit dem Opfer erneuern oder aufleben lassen wollte“, teilte gestern der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hildesheim, Bernd Seemann, auf PAZ-Nachfrage mit. Die Hildesheimer Behörden haben die Ermittlungen übernommen - gegen die Frau wurde Haftbefehl erlassen.

Mindestens dreimal hatte die Beschuldigte auf den schwarzen VW Tiguan des 42-jährigen Fahrlehrers abgefeuert. Die Kugeln aus der halbautomatischen Selbstladewaffe schlugen zweimal in Höhe des Kofferraumes und einmal in der Stoßstange ein.

Zuvor hatte die Peinerin das Gespräch mit ihrem Bekannten gesucht. Der war mit zwei Fahrschülern im Auto in der Beethovenstraße unterwegs gewesen und wollte schließlich zu seiner Fahrstunde aufbrechen. Als der Mann die Peinerin eine Waffe ziehen sah, lenkte er den Wagen vom Beifahrersitz aus - seine 17-jährige Schülerin saß hinter dem Steuer - aus der Gefahrenzone. Dennoch verfehlten die Patronen die drei Insassen im sich entfernenen Wagen nur knapp.

Die flüchtige Schützin konnte später vor ihrer Wohnung von der vom Fahrlehrer alarmierten Polizei widerstandslos festgenommen werden. Die Peinerin ist bei den Behörden nicht aktenkundig. Jetzt stellt sich zudem die Frage, wie sie unerlaubt an die Waffe gelangt war.

Handelt es sich hier um eine Beziehungstat? Der Kollege des 42-Jährigen kann sich den Vorfall nicht erklären. „Die Frau war vor drei Jahren Schülerin bei uns“, sagte er gestern der PAZ. Ihm sei jedoch weder eine Freundschaft noch ein anderer Kontakt zwischen ihr und seinem Bekannten bekannt - geschweige denn ein partnerschaftliches Verhältnis. „Er ist doch verheiratet und hat zwei Kinder“, so der Kollege. Der Betroffene selbst wollte sich gegenüber der PAZ nicht äußern. Die Ermittlungen spitzen sich indes darauf zu, dass die Schüsse aus einer Tötungsabsicht heraus abgegeben worden sind.

ck

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