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Peiner wollen in neue Wohnungen investieren

Peine Peiner wollen in neue Wohnungen investieren

Kreis Peine. Für 133 Wohnungen gab es im ersten Quartal von 2016 im Landkreis Peine eine Baugenehmigung. Die Bauherren und Investoren gaben dabei an, in den Bau von Wohnhäusern rund 25,8 Millionen Euro investieren zu wollen.

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Im Peiner Land sind noch immer Ein- oder Zweifamilienhäuser sehr begehrt. Von den 542 neuen Wohnungen, die 2015 entstanden, waren nur 66 Eigentumswohnungen.

Quelle: dpa

Das teilt die Industriegewerkschaft BAU Nord-Ost-Niedersachsen mit und bezieht sich dabei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Gleichzeitig warnt die IG BAU vor „zu großen Neubau-Fantasien“. „Nicht hinter jedem genehmigten Bauantrag, steckt eine ernsthafte Bauabsicht. Oft werden Baugenehmigungen nur eingeholt, um damit den Wert des Grundstückes, und so den Preis des Landes, zu heben“, sagt Rohland Bartels.

Der Bezirkschef der IG BAU Nord-Ost-Niedersachsen sieht beim Wohnungsneubau im Kreis Peine „noch Luft nach oben“. Insbesondere beim altersgerechten Umbau vorhandener Wohnungen und bei der energetischen Gebäudesanierung bestehe noch ein großer Nachholbedarf.

Haus- und Wohnungseigentümer im Kreis Peine sollen hierbei die Förderprogramme der KfW intensiver nutzen. Die staatliche Förderbank ( www.kfw.de ) biete für den altersgerechten Umbau beispielsweise einen zinsgünstigen Kredit von bis zu 50 000 Euro oder einen Investitionszuschuss von maximal 6250 Euro pro Wohneinheit.

Insgesamt sind, so die IG BAU, im vergangenen Jahr im Kreis 542 Wohnungen neu gebaut worden - darunter nur 66 Eigentumswohnungen.

„Der Wohnungsneubau ist die beste Mietpreisbremse. Jede neu entstandene Wohnung, zählt im System von Wohnungsangebot und Mieternachfrage“, sagt Rohland Bartels. Um den Wohnungsneubau attraktiver zu machen, müsse es hier allerdings bessere steuerliche Anreize geben: Die lineare Absetzung für Abnutzung müsse von zwei auf drei Prozent erhöht werden.

In Ballungsräumen und Universitätsstädten, wo die Wohnungsnot besonders hoch sei, bedürfe es zusätzlicher Anreize für Investoren im Mietwohnungsbau.

Diese Förderung müsse sich dann aber auch in den Mietpreisen niederschlagen. „Diese Botschaft müssen die heimischen Bundestagsabgeordneten mit nach Berlin nehmen“, fordert Bartels. Der Wohnungsbau werde auch im Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr eine zentrale Rolle spielen, so der IG BAU-Bezirkschef.

von Cornelia Bertram

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