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Peiner verbreitete Kinderpornos: 5500 Euro Geldstrafe

Peine Peiner verbreitete Kinderpornos: 5500 Euro Geldstrafe

5500 Euro Geldstrafe muss ein Peiner (64) jetzt in die Staatskasse zahlen, weil ihn das Amtsgericht des Besitzes und der Weiterverbreitung von Kinderpornos für schuldig befunden hat.

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Amtsgericht Peine: Hier fand die Verhandlung statt.

Quelle: A

Die Staatsanwaltschaft hatte vier Monate Haft auf Bewährung und eine Geldauflage von 2000 Euro gefordert.

Gut ein Jahr ist es her, dass der Peiner im Internet auf eine Porno-Tauschbörse stieß, die ihm das Gewünschte zu bieten schien. Auf Kinderpornos sei er dabei nicht aus gewesen, berichtete er auf der Anklagebank. Wohl sei ihm klar gewesen, dass bei den heruntergeladenen Dateien unter Umständen auch solches Material sein könnte. Aber das habe er zunächst in Kauf genommen. Als er schließlich Gewissheit darüber hatte, dass auch zwei Videos dabei waren, die unter anderem den sexuellen Missbrauch von Kindern unter 14 Jahren zum Inhalt hatten, habe er diese sofort gelöscht.

Bei einer Durchsuchung im Februar 2014 konnte die Polizei feststellen, dass der Beschuldigte diese beiden Videos nicht nur heruntergeladen hatte. Denn wie bei Internet-Tauschbörsen üblich, wird solches Material bei jedem Download gleichzeitig anderen Interessenten angeboten, und somit hatte sich der Delinquent quasi automatisch auch der Weiterverbreitung schuldig gemacht.

Er habe einen starken Sexualtrieb, sei aber keineswegs pädophil, sagte der bislang unbescholtene Familienvater vor dem Strafrichter aus. Kurz nach der Hausdurchsuchung hatte er sich in psychologische Betreuung in die Medizinische Hochschule Hannover begeben, von wo aus man ihn nach mehreren Gesprächen zum hannoverschen Männerbüro weiterempfahl. Seitdem nimmt er dort regelmäßig an Beratungsterminen teil.

Der Richter nahm das Geständnis und auch die Tatsache, dass der Beschuldigte sich seinem Problem gestellt und Hilfe in Anspruch genommen hatte, wohlwollend auf. Auch hielt er dessen Angaben für glaubwürdig, da es sich bei den gefundenen Videos auch nur um zwei und nicht, wie in solchen Fällen häufig, um sehr viele gehandelt hatte. „Das ist ein sehr sensibles Thema, und vor allem durch die Verbreitung solcher Foto- und Videodateien haben Kinder immer mehr zu leiden“, sagte der Richter.

hui

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