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Peiner trafen Wirtschaftsminster Olaf Lies

Peine Peiner trafen Wirtschaftsminster Olaf Lies

Peine. Gute Gelegenheit zum persönlichen Austausch für Peiner Selbstständige und Entscheidungsträger: Der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies (SPD) war zu Gast in der Fuhsestadt.

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Fährt gern Motorrad: Olaf Lies (rechts) mit Matthias Möhle, Rainer Schmidt und Marco Brinkop (von links).

Quelle: in

Eingeladen worden war er von dem Landtagsabgeordneten Matthias Möhle und von Jörg Zimmermann vom Peiner Arbeitskreis Wirtschaft, beide von der SPD. Der Einladung gefolgt waren zudem Geschäftsführer aus verschiedenen Branchen, vom Handwerk bis zur Bank - sowie auch einige Bürgermeister. Sie alle trafen sich bei Marco Brinkop von Motours Motorräder und Rainer Schmidt von ABR Bau.

Bei Spanferkel und Getränken bekamen die Gäste die Gelegenheit, Minister Lies kennenzulernen und ihm einige Anliegen näherzubringen. Lies, der selbst Ingenieur ist, zählte in seiner Begrüßung bereits einige Themen auf, die die Anwesenden beschäftigen: Fachkräftesicherung, die oftmals schwierige Suche nach Auszubildenden sowie Fördermöglichkeiten.

„Wir haben definitiv ein Nachwuchsproblem“, ergänzte Brinkop. „Vielen ist der Beruf als Zweirad-Mechaniker zu laut und zu dreckig.“ Seine Mitarbeiter kommen aus allen Teilen Deutschlands, einer sogar aus der Schweiz. Für das im August beginnende Ausbildungsjahr hat er einen neuen Mitarbeiter, aber die Suche könne heutzutage bis zu zwei Jahre dauern.

Ein anderes, viel diskutiertes Thema war der mit dem eingeführten Mindestlohn verbundene Verwaltungsaufwand. So müssen Handwerksunternehmer für Mindestlohnempfänger dokumentieren, wer bei ihnen wie lange arbeitet und wann Pause macht.

„Ich finde da ist eine Nachbesserung nötig. Der Mindestlohn an sich ist in Ordnung, aber die Dokumentation hält auf. Das müssen wir dann nach Feierabend machen“, sagte Schmidt. Wer nicht korrekt Buch führe, riskiere Bußgelder durch den Zoll. „Die Probleme sind in den verschiedenen Branchen gleich, daher ist der Austausch hier interessant“, nannte Unternehmensberater Michael Nodurft einen Grund für seine Teilnahme an dem Gespräch.

Am Ende einigte man sich darauf, solch eine Veranstaltung zu wiederholen und Vorschläge zu sammeln, wen man als nächstes zum Gespräch einladen könne. „Vielleicht stellt dann auch jemand mal seinen Betrieb vor“, sagte Möhle zum möglichen Ablauf von Folgetreffen.

Am Rande der Veranstaltung erhielt Manfred Michael vom Unterbezirks-Vorsitzenden Gerd Meister die Willy-Brandt-Medaille für sein Engagement für die SPD Peine. Möhle: „Man muss sich bei den Leuten bedanken, die über 30 Jahre lang vorweg marschiert sind.“

in

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