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Peiner erinnern sich an ihre Jugend

„Kinder, war das eine Zeit“ Peiner erinnern sich an ihre Jugend

Das Warten hat sich gelohnt: Ab Samstag ist der zweite Band „Kinder, war das eine Zeit!“ für 14,90 Euro in der Geschäftsstelle der PAZ an der Werderstraße 49 erhältlich.

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„Kinder, war das eine Zeit!“ Die PAZ-Mitarbeiterinnen Sabine Vrielink (v.l.), Britta Schmuck-Rokohl und Esma Göktas präsentieren das Buch. Ab heute wird es bei der PAZ verkauft.

Quelle: jti

Auf 148 Seiten erinnern sich Leser an ihre Jugend, wie die Zeit war nach dem Krieg mit all ihren Entbehrungen, Abenteuern und Glücksmomenten. Darunter sind sieben Geschichten, die ihre Wurzeln in Peine haben.

Kinder, war das eine Resonanz: Die Zahl der Zuschriften an die PAZ hat sämtliche Erwartungen übertroffen. Dafür ein dickes Dankeschön verbunden mit der Bitte um Verständnis bei denen, die es nicht ins Buch geschafft haben - das Los musste entscheiden.

Helga Surburg aus Abbensen erinnert sich daran, dass es weder Strom, fließendes Wasser oder Badezimmer gab - und alle mussten aufs Plumpsklo. Für elektrisches Licht zur Hochzeit mussten lange Kabel zum Nachbarn verlegt werden.

Von seinen seidenen Strümpfen berichtet Herbert Vogel aus Peine. Sie wurden aus Fallschirmseilen gestrickt. Als er damit bis zu den Knien ins Eis einbrach, zogen sie sich so fest zusammen, dass er sie nicht mehr ausziehen konnte.

Der Nachkriegswinter 1946/1947 war extrem kalt. Um die Zeit zu überstehen, „organisierte“ der Peiner Hans Oelke mit seiner Mutter Kohlen aus Zügen, die auf dem Trägerfeld hinter dem Walzwerk hielten. Das war nicht ungefährlich.

Wenn Marie-Luise Prövestmann aus Hämelerwald an die Kindheit und Adventszeit denkt, erinnert sie sich auch an die Düfte von damals: den Limonenduft eines Rauchverzehrers, Zigarrenrauch und den Geruch von Ölfarbe.

Manche Dinge gab es eben nur früher, ist Bärbel Gollasch aus Klein Bülten überzeugt. Als sie 1954 eines Abends den Bus verpasste, brachte sie ein Kollege mit dem Fahrrad nach Hause und machte dafür extra einen Riesenumweg.

Reinhild Decker aus Peine wohnte mit ihrer Familie und ihren Geschwistern Karl-Heinz und Gerlind in Hämelerwald. Im April 1945 gab es einen Bombenangriff. Seither hat sie ein „Semikolon“ im Gesicht.

Annemarie Schimmeyer, die heute in Oberursel lebt, schwärmt von den Urlauben mit ihrer Familie in Italien. Mit ihrem Mann, den Söhnen, Zelt und Gepäck ging es im kleinen VW-Käfer auf die große Reise.

Es sind Geschichten zum Schmunzeln und Nachdenken. Sie zeigen, wie das Leben damals war. Nicht nur Menschen der älteren Generation, auch Kinder, Nichten, Neffen und Enkel werden beim Schmökern ihre Freude haben.

jti

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