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Peiner auf dem Weg nach Hollywood

Peine Peiner auf dem Weg nach Hollywood

Vom beschaulichen Peine nach Hollywood - es ist sein ganz persönlicher Traum, den der gebürtige Peiner derzeit lebt. Martin Stange ist Schauspieler. Und nun hat er es auf die große Kinoleinwand geschafft.

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Martin Stange spielt in Posthumous mit.

Quelle: A

Peine. In dem aktuellen Film „Posthumous“, der seit Oktober in den Kinos läuft, spielt Stange an der Seite von internationalen Stars wie Jack Huston („Twilight“, „American Hustle“) oder Tom Schilling („Baader Meinhof Komplex“) einen Polizeikommissar. „Die Dreharbeiten waren für mich eine ganz besondere Zeit“, sagt Stange, Sohn des Peiner Friseurs Dirk Stange. „Ich habe viel von den Kollegen gelernt und es hat ungemein Spaß gemacht.“

Diese Freude an der großen Bühne ist es auch, die Stange früh den Weg in die umkämpfte Branche geebnet hat. „Dieser ganze Irrsinn begann schon im Kindergarten“, erzählt der Schauspieler. Im Peiner St.-Jakobi-Kindergarten sei Stange einst durch sein Gesangstalent aufgefallen. Der Musiker Rolf Zuckowski hatte damals nach Kinderstimmen für seine aktuelle Produktion gesucht - und Stange gefunden. „Wir haben zusammen Kinderlieder eingespielt und hatten mehrere Auftritte in Deutschland“, erinnert sich Stange. „Da habe ich schon gemerkt, dass ich gern auf der Bühne stehe und Menschen unterhalte. Ich war immer der kleine Junge mit dem breitesten Grinsen im Gesicht.“

Nach dem Abitur am Gymnasium am Silberkamp und dem Zivildienst in Peine, zog es den heute 31-Jährigen dann direkt nach Berlin. „Ich wollte rausgehen und sehen, was die Welt zu bieten hat“, blickt Stange zurück. Er schloss ein Studium zum Medienwissenschaftler ab, ließ sich parallel zum Schauspieler ausbilden. „Ich lernte schnell, dass es ein harten Geschäft ist“, so Stange. „Wenn man so behütet aufwächst, kennt man eine solche Oberflächlichkeit, wie sie in der Branche herrscht, noch nicht.“ Deshalb ist Stange froh, schnell eine erfahrene Agentin gefunden zu haben. „Talent allein reicht leider nicht, man muss in der Schauspielerei auch unheimlich viel Glück haben.“

Und das hatte Stange: Es folgten Werbedrehs und schließlich eine Rolle bei der bekannten TV-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Das strikte, temporeiche Arbeiten dort, sei ein „gute Schule“ gewesen, hinzu kam der wachsende Bekanntheitsgrad. „Plötzlich erkannt zu werden, war schon witzig“, sagt Stange.

Mittlerweile ist der Schauspieler ein beliebter Gast auf dem roten Teppich, erste internationale Kontakte sind geknüpft. „Hollywood ist ein großes Wort“, so Stange, der ab Dezember bereits für eine weitere Kinoproduktion vor der Kamera steht. „Man darf die Demut nicht verlieren. Ich schaue von Moment zu Moment und genieße, dass es gerade gut läuft.“

Und wenn der Schauspieler mal eine Auszeit braucht, kommt er nach Peine. „Ich bin sehr oft bei meiner Familie in der Heimat. Ich liebe es, mich mal von Mama verwöhnen zu lassen“, gibt Stange zu. Auch Traditionen wie Freischießen und Stadtfeste lässt er sich nicht entgehen. „An den Feiertagen bin ich auch immer da“, erzählt Stange, der sich schon auf Weihnachten freut. „Dann gehen wir alle zusammen in die Jakobikirche.“

Von Janine Kluge

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