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Peiner Träger verzeichnet erneut hohen Gewinn

Stahlfirma im Aufwind Peiner Träger verzeichnet erneut hohen Gewinn

Die Erholung auf dem Stahlmarkt kommt dem zweitgrößten deutschen Hersteller Salzgitter AG zugute. Wie der Konzern, zu dem die Peiner Träger GmbH (PTG) gehört, gestern mitteilte, blieben im abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem Strich gut 57 Millionen Euro in der Kasse. Im Vorjahr hatte es noch einen Verlust in ähnlicher Größenordnung gegeben. Auch die PTG verzeichnet einen hohen Gewinn.

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Die Stahlfirma Peiner Träger befindet sich wieder in der Gewinnzone.

Quelle: Archiv

Peine. Wie sieht es konkret bei der PTG aus? Konzernsprecher Bernhard Kleinermann sagte der PAZ: „Die Peiner Träger GmbH erreichte das dritte Jahr in Folge einen Vorsteuergewinn, der die operative Festigung des Unternehmens belegt und wegen seiner Nachhaltigkeit eine Zuschreibung in Höhe von 25 Millionen Euro erforderte.“ Das bedeute, dass die PTG einen recht hohen Gewinn ausgewiesen habe - die genaue Summe wollte der Sprecher noch nicht nennen - der aber wesentlich durch die bilanzielle Aufwertung des Anlagevermögens beeinflusst worden sei.

Dies sei nach einer erfolgten Abwertung des Sachanlagevermögens - wegen der hohen Verluste - erforderlich, wenn wieder stabile positive Resultate erreicht werden. Kleinermann weiter: „Der Nachteil ist, dass die daraus folgenden zusätzlichen Abschreibungen künftig belastend auf das PTG-Ergebnis wirken.“

Im Gesamtkonzern Salzgitter AG hätten in der zweiten Jahreshälfte insbesondere die Geschäftsbereiche Flachstahl und Handel von einer Stabilisierung der Stahlpreise profitiert.

Im laufenden Jahr erwartet der Konzern einen Umsatzsprung auf etwa neun Milliarden Euro, nachdem die Erlöse im abgelaufenen Jahr auf 7,9 Milliarden Euro abgerutscht waren. Das Vorsteuerergebnis soll bei 100 bis 150 Millionen Euro herauskommen nach zuletzt 53 Millionen Euro.

„Nach dem unvermeidlichen Fokus auf Restrukturierungs- und Kostensenkungsinitiativen der letzten Jahre legen wir nunmehr einen besonderen Akzent auf Innovation und Wachstum“, sagte Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann bei der Vorlage von Eckdaten für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die Aussichten erschienen derzeit „so günstig wie seit 2012 nicht mehr“.

Hintergrund: Die europäische Stahlbranche leidet seit langem unter billigen Importen aus China und dem dadurch bedingten Preisverfall. Langsam entspannt sich die Lage jedoch, nicht zuletzt durch Schutzzölle der EU.

Die detaillierte Bilanz will die Salzgitter AG am 24. März vorlegen.

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