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Peiner Träger: Zweistelliger Millionen-Gewinn

Salzgitter AG legt Zahlen vor Peiner Träger: Zweistelliger Millionen-Gewinn

Die Peiner Träger Gesellschaft (PTG) befindet sich weiter im Aufwind: Wie bei der Hauptversammlung der Konzernmutter Salzgitter AG bekannt wurde, erwirtschaftete der Stahlhersteller in der Fuhsestadt 2017 einen „mittleren zweistelligen Millionenbetrag“. Eine genaue Zahl wollte der Sprecher der Salzgitter AG, Bernhard Kleinermann auf PAZ-Anfrage nicht nennen.

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Die PTG hat im Salzgitter-Stahlkonzern ihren Beitrag zur guten Geschäftslage geleistet.
 

Quelle: Michael Lieb

Peine. Nur so viel verriet der Sprecher: In der Summe enthalten sei eine bilanzielle Zuschreibung in Höhe von 25 Millionen Euro. Damit wird die PTG insgesamt wieder höher bewertet als zuvor. Im Peiner Elektrostahlwerk werden im Jahr etwa eine Million Tonnen Stahl hergestellt. Namensgeber ist der in Fachkreisen weltweit bekannte „Peiner Träger“. Es handelt sich um einen „parallelflanschigen Breitflanschträger“, der bereits 1914 durch das Unternehmen entwickelt und patentiert wurde.

In Peine werden pro Jahr etwa eine Million Tonnen Stahl hergestellt

Bei der Hauptversammlung der Konzernmutter Salzgitter gestern in der der Braunschweiger Stadthalle ging es unter anderem um die künftige Ausrichtung. Demnach will Deutschlands zweitgrößter Stahlhersteller seine stahlfernen Aktivitäten von 40 auf 50 Prozent ausbauen. Der Stahl bleibe die DNA des Unternehmens. „Wir sind aber mittlerweile ein breiter aufgestelltes Technologieunternehmen“, sagte Vorstands-Chef Heinz Jörg Fuhrmann.

Für 2017 werde ein Vorsteuergewinn zwischen 125 Millionen und 175 Millionen Euro erwartet, so Fuhrmann. Der Umsatz soll auf etwa 9 Milliarden steigen. Nach verlustreichen Vorjahren hat das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr gut 57 Millionen Euro Gewinn gemacht.

In der Rückschau räumte der Vorstands-Chef ein, dass neben besseren Stahlpreisen die Verhängung von Strafzöllen gegen chinesische Importe durch die EU-Kommission Wirkung gezeigt habe. „Wäre der EU-Markt offen geblieben wie noch zur Jahreswende 2015/2016, würden wir weitaus weniger erfreuliche Zahlen sehen“, sagte Fuhrmann.

Am Aufschwung beteiligt werden sollen auch die Aktionäre: Die Ausschüttung je Aktie soll um 5 Cent auf 30 Cent steigen.

Von Michael Lieb

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