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Peiner Träger: Nach hitziger Debatte bleibt der Betriebsrat ohne Vorsitzenden

Peine Peiner Träger: Nach hitziger Debatte bleibt der Betriebsrat ohne Vorsitzenden

Peine. Erneut Aufregung bei der kriselnden Stahlfirma Peiner Träger: Eigentlich sollte gestern der neue Vorsitzende des Betriebsrates gewählt und verkündet werden. Doch der Betriebsrat bleibt bis auf Weiteres führungslos.

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Quelle: tk

Und das in einer Zeit, in der es dem Unternehmen, das zum Stahlkonzern Salzgitter AG gehört, wirtschaftlich schlecht geht und 300 Stellen gestrichen wurden. „Das neu gewählte Gremium ist in seiner konstituierenden Sitzung gestern zu keinem Ergebnis gekommen“, sagte Noch-Betriebsrats-Vorsitzender Udo Meyer auf Anfrage der PAZ.

Zwar ist laut gut unterrichteter Kreise gestern der Vorsitz per Wahlentscheid im 13-köpfigen Betriebsrat ermittelt worden. Doch die gewählte Person habe trotz Mehrheit das Amt abgelehnt - die Stimmenzahl sei ihm nicht ausreichend gewesen. Daraufhin habe der Betriebsrat die Sitzung unterbrochen und auf Montag, 31. März, verschoben. Es habe hitzige Debatten gegeben.

Als klarer Favorit für den Vorsitz war Frank Cramme gehandelt worden. Er war mit den meisten Stimmen (358 von 684) von der Belegschaft ins Gremium gewählt worden (PAZ berichtete). Auf dem zweiten Platz landete Anja Brennecke (326) und auf dem dritten Rang Ekrem Kojak (248).

Und was passiert mit Udo Meyer? Hatte er doch nach der Betriebsratswahl vor elf Tagen erklärt, den Vorsitz nicht wieder übernehmen zu wollen. Meyer war mit vergleichsweise wenigen Stimmen (154) ins Gremium eingezogen. Und er sah sich als Buhmann im Zusammenhang mit dem vom Betriebsrat abgesegneten Sanierungsprogramm mit 300 Stellenstreichungen.

„An meinem Standpunkt hat sich nichts geändert“, bekräftigte Meyer gestern auf Nachfrage der PAZ, dass er für das Amt des Betriebsratsvorsitzenden nicht erneut zur Verfügung stehe. Laut gut unterrichteter Kreise will er nur noch im äußersten Notfall antreten. Meyer hofft nun, dass es bald zu einer Einigung kommt: „Einen solchen Zustand gab es bei uns noch nicht.“ In Kürze endet seine Amtszeit. Spätestens dann sollte sich der Betriebsrat konstituiert haben. Einen erneuten Anlauf nehmen die Gremiumsmitglieder am Montag. 31. März, bei ihrer nächsten Sitzung.

ck/tk

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