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Peiner Träger: Größtes Sorgenkind der Salzgitter AG

Peine Peiner Träger: Größtes Sorgenkind der Salzgitter AG

Peine. Schrumpfende Erlöse, Überkapazitäten, Verluste: Der Stahlkonzern Salzgitter AG spürt die Auswirkungen der Krise, die die gesamte Branche in Europa plagt. Größtes Sorgenkind ist dabei das Stahlwerk Peiner Träger.

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Blick auf das Stahlwerk Peiner Träger.

Quelle: dpa

Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern angesichts der trüben Aussichten nun einen Vorsteuerverlust von 400 Millionen Euro. Wie geht es weiter? Am Mittwoch, 14. August, soll der Zukunftsvertrag „Salzgitter AG 2015“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Noch immer ist nicht klar, wie viele der 1100 Jobs bei Peiner Träger tatsächlich erhalten werden können. Zuletzt wurde im Juli die Zahl von 200 Arbeitsplätzen genannt, die zum Erhalt des Walzwerks gestrichen werden müssen (PAZ berichtete).

„Wir stehen aktuell in Verhandlungen und können weder konkrete Vereinbarungen noch Zahlen nennen“, sagte Peiner-Träger-Betriebsratsvorsitzender Udo Meyer. Zurzeit werde über den Zukunftsvertrag „Salzgitter AG 2015“ diskutiert. Deswegen hätten Unternehmensleitung und Betriebsrat vorübergehend Stillschweigen vereinbart. Drei der zentralen Vertragspunkte seien die Standortsicherung, die Vermeidung von Entlassungen und die Arbeitszeitverkürzung.

Darauf verwies auch Bernhard Kleinermann, Sprecher der Salzgitter AG. „Wir sind eine Aktiengesellschaft und stark dezentral strukturiert, da sitzen viele Leute zusammen am Verhandlungstisch, deren unterschiedliche Situationen es zu berücksichtigen gilt.“

Die Gewinn-Warnung über die 400 Millionen Euro Verlust des Konzerns beinhalte auch die Abschreibungen für Peiner Träger in Höhe von 185 Millionen Euro, sagte Kleinermann. Bedingt durch die Wirtschaftskrise in den hoch verschuldeten südeuropäischen Ländern leide das Stahlwerk Peiner Träger unter Absatzproblemen für seine Stahlträger, denn die Bautätigkeit in jenen Ländern habe drastisch abgenommen. Dies lässt laut Experten auf einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen im Peiner Stahlwerk schließen. „Am 14. August wird der Zukunftsvertrag vorgestellt“, erklärte der Sprecher - dann gebe es konkrete Zahlen.

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