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Peiner Träger: Fuhrmann setzt auf positive Überraschung am Standort

Peine Peiner Träger: Fuhrmann setzt auf positive Überraschung am Standort

Hoffnungsfrohe Nachrichten für Peiner Träger: Heinz-Jörg Fuhrmann, Konzern-Chef der Salzgitter AG zu der die Peiner Träger Gesellschaft (PTG) gehört, ist zuversichtlich, dass die Trendwende am Standort Peine gelingen kann. Dort waren nach Verlusten von 230 Millionen Euro allein im ersten Halbjahr 2013 rund 300 Stellen weggefallen, zudem wurde ein umfangreiches Paket an Umstrukturierungen beschlossen.

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Schwierige Lage bei Peiner Träger: Der Konzern-Chef Heinz-Jörg Fuhrmann zeigt sich inzwischen optimistisch.

Quelle: A

Seine Zuversicht äußerte Fuhrmann jetzt in einem Interview für das Konzern-Magazin „Stil“. Darin sagte er: „Ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir in Peine, bei der PTG, eine positive Überraschung hinbekommen werden.“ Die gute Prognose wagt Fuhrmann vor allem vor dem Hintergrund, dass angesichts der brisanten Lage in Peine alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben. Auch das machte der Vorstandsvorsitzende der Salzgitter AG deutlich: „Geschäftsführung der PTG, Mitarbeitern, Führungskräften, Betriebsrat und IG Metall ist etwas gelungen, was man so vor nur sechs Monaten nicht hätte erwarten können: Wir starten ins Jahr 2014 mit einer komplett neuen, schlanken Struktur, die wir ohne großes externes Getöse erarbeitet und umgesetzt haben.“

Konzern-Sprecher Bernhard Kleinermann ergänzte gestern im Gespräch mit der PAZ: Entscheidend sei, dass die PTG bis zur Jahresmitte keine neuen Verluste mehr macht. „Es darf keinen Geldabfluss mehr geben“, sagte Kleinermann. Das bedeutet, dass geringe Verluste, die zum Beispiel durch Abschreibungen entstehen, also nur einen Buchwert haben, gerade noch hingenommen werden können, ohne dass weitere Strukturmaßnahmen ergriffen werden müssen.

Der Konzern-Sprecher sagte gleichzeitig, dass aktuell Ruhe am Standort einkehren solle. „Mehr Maßnahmen als bisher beschlossen wird es akut nicht geben.“ Sollten die neuen Strukturen nicht greifen, oder sich die Lage am Stahl-Markt wieder verschlechtern, müsse aber auch über weitere Einsparungen am Standort Peine nachgedacht werden.

pif

INFO

Die Lage bei Peiner Träger

Im vergangenen Jahr war der Stahl-Konzern Salzgitter AG zu der die Peiner Träger Gesellschaft gehört ins Schlingern geraten. Vor allem die Krise auf dem Stahl-Markt in Europa, aber auch und besonders die Lage am Standort Peine hatten dazu beigetragen. Im ersten Halbjahr musste Peiner Träger 185?Millionen Euro abschreiben. Hinzu kam ein Verlust von 45 Millionen Euro.

Im September wurde bekannt, dass von rund 1100 Stellen in Peine 300 Arbeitsplätze verloren gehen. Rund 90 ehemalige Mitarbeiter werden in einer Transfergesellschaft qualifiziert. Mehr als 160 Mitarbeiter sind in anderen Gesellschaften untergekommen. 40?Mitarbeiter stimmten einem Aufhebungsvertrag zu.

pif

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