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Peiner Träger: Eggers fordert Ministerpräsident Weil zur Hilfe auf

Peine Peiner Träger: Eggers fordert Ministerpräsident Weil zur Hilfe auf

Peine. Wegen der sich zuspitzenden Krise beim Stahlhersteller Peiner Träger hat jetzt der Linken-Bundestagskandidat Jürgen Eggers einen offenen Brief an Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) geschrieben und um Hilfe gebeten.

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Blick in das Stahlwerk Peiner Träger. Das Unternehmen steckt tief in der Krise.

Quelle: A

Eggers gehört auch dem Betriebsrat bei Peiner Träger an. Es wird befürchtet, dass wegen der sinkenden Nachfrage nach Stahlträgern der Mutterkonzern Salzgitter AG in Kürze 300 von 1100 Stellen streichen wird (PAZ berichtete). Die Zukunft des Werkes ist weiter ungewiss. Eggers weist in dem Brief darauf hin, dass der Salzgitter-AG-Vorsitzende Professor Heinz Jörg Fuhrmann und der Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Thieme „keine Gelegenheit auslassen, um der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass sie den Standort Peine nicht garantieren können“. Diese Aussagen stünden aber im krassen Gegensatz zu den Aussagen Weils. Er habe am 24. Mai 2013 in der PAZ erklärt: „Der Standort Peine ist nicht gefährdet, darin sind wir uns mit der Geschäftsleitung einig.“

Der Linke kritisiert den Ministerpräsidenten: „Leider haben Sie es versäumt, diese Einigung zeitnah schriftlich zu fixieren. Ihre Position haben Sie noch einmal am 16. August in der PAZ bekräftigt. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Thieme hat am 22. August ebenfalls in der PAZ das Gegenteil erklärt und den Stahlstandort Peine in Frage gestellt. Offensichtlich hat Herr Thieme wenig Respekt vor Ihrer Aussage und Ihrem Amt.“

Der Peiner fordert Weil auf, umgehend öffentlich seine Aussage zu bekräftigen und dazu zu stehen. Das Land Niedersachsen sei in der Pflicht, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden. „Denn es geht hier um die Menschen, die hier leben und arbeiten. Diese sind schuldlos an der wirtschaftlichen Situation. Und es geht um die Zukunft.“ Nicht nur kurzfristig, sondern der Standort Peine müsse mittelfristig weiterentwickelt werden. Dafür gelte es, Möglichkeiten zu entwickeln.“

Und Eggers weiter: „Setzen sie sich im Aufsichtsrat für eine sozialverträgliche Lösung ein. Kämpfen auch Sie wie ein Löwe für den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze. Auch die Salzgitter AG hat eine Verantwortung gegenüber ihren Beschäftigten und deren Familien.“

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