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Peiner Träger: Dr. Roger Schlim soll den Bereich „Grobblech und Profile“ leiten

Peine Peiner Träger: Dr. Roger Schlim soll den Bereich „Grobblech und Profile“ leiten

Peine. Mit einer neuen Organisationsstruktur und einer Verschlankung des Produktions-Prozesses soll die kriselnde Stahlfirma Peiner Träger so schnell wie möglich aus den roten Zahlen kommen – das plant der Mutterkonzern Salzgitter AG.

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Dr. Roger Schlim wird zukünftig den neuen Geschäftsbereich „Grobblech und Profile“ leiten.

Quelle: A

Wichtigster Mann soll dabei nach PAZ-Informationen der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Roger Schlim, werden. Er wird demnach zukünftig den neuen Geschäftsbereich „Grobblech und Profile“ leiten – trägt also übergeordnet die Verantwortung für Peiner Träger und für den Schrottverwerter Deutsche Erz und Metall-Union (Deumu). Schlim unterstellt sind dann die Geschäftsführer Stephan Lemgen (Peiner Träger) sowie Uwe Rehren und Dr. Detlef Alsleben (beide Deumu). Der Geschäftsbereichsleiter wird an den AG-Vorstand berichten und ist Mitglied der künftigen Konzerngeschäftsleitung.

Auf diese Weise soll die Organisationsstruktur in der Fuhsestadt verschlankt werden. Das bedeutet, dass Peiner Träger und Deumu stärker als bisher kooperieren sollen. Parallel geht der Abbau von 300 Stellen bis zum Jahresende weiter (PAZ berichtete). Laut gut unterrichteter Kreise gab es bei der bisherigen Zusammenarbeit der beiden Gesellschaften Peiner Träger und Deumu zeitweilig Abstimmungsprobleme, zum Beispiel bei der Logistik.

Auf PAZ-Anfrage möchte Konzern-Sprecher Bernhard Kleinermann auf diese Probleme nicht näher eingehen, bestätigt aber, „dass man die Abläufe zwischen Peiner Träger und Deumu sicher optimieren kann“. Deswegen sei die Zusammenfassung zum Bereich „Grobblech und Profile“ so wichtig.

Und Kleinermann betont: „Wichtig ist, dass wir die gesamte Wertschöpfungskette verschlanken und in eine Hand geben. Der Ablauf lautet vereinfacht dargestellt: Schrott kaufen, Schrott einschmelzen, Stahl herstellen, Stahl walzen und Stahlträger vertreiben. Da sind sicher noch Potenziale zu heben.“ Die Positionen in der Konzerngeschäftsleitung wird der Konzern-Aufsichtsrat der Salzgitter AG voraussichtlich am 17. Dezember verabschieden.

tk

INFO

Krise bei Peiner Träger

Die Stahlfirma Peiner Träger befindet sich wegen der schwachen europäischen Nachfrage nach Stahlträgern in der Krise. Bis zum Jahresende erwartet man einen Verlust von 100 Millionen Euro, der Mutterkonzern Salzgitter AG soll bei 400 Millionen im Minus liegen. Deswegen werden bis zum Jahresende 300 von 1100 Jobs in Peine gestrichen. Das Sparprogramm sieht außerdem vor, die Stahlproduktion auf gut die Hälfte der Kapazität - etwa eine Million Tonnen Rohstahl im Jahr - herunterzufahren.

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