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Peiner Träger: Betriebsrat gegen massive Stellenstreichung

Peine Peiner Träger: Betriebsrat gegen massive Stellenstreichung

Peine. Angst um ihre Jobs haben viele Mitarbeiter beim Stahlwerk Peiner Träger, nachdem der Mutterkonzern Salzgitter AG angekündigt hat, dass wegen der Stahlkrise Arbeitsschichten zusammengelegt werden sollen und die Streichung von 183 Stellen geplant ist (PAZ berichtete). Insgesamt sind dort aktuell 1273 Mitarbeiter (davon 174 Zeitarbeiter) tätig.

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Peiner Trräger: Udo Meyer zeigt das Info-Blatt des Betriebsrates.

Quelle: tk

Der Betriebsratsvorsitzende von Peiner Träger, Udo Meyer, sagt: „Die Stimmung im Stahlwerk ist angespannt, und wir verhandeln mit der Geschäftsführung hart - und das auf Augenhöhe.“ Klar sei, dass die Nachfrage nach Peiner Stahlträgern im Keller ist, aber der Betriebsrat wende sich gegen eine massive Stellenstreichung im Stahlwerk. „Wir rechnen aktuell durch, ob eine Stundenreduzierung bei allen Mitarbeitern denkbar ist. So könnte man Entlassungen weitestgehend vermeiden“, so Meyer.

Hintergrund der angedachten Stellenstreichungen ist der schleppende Absatz: Im vergangenen Jahr fuhr der Standort Peine ein Minus von 62 Millionen Euro ein (Vorjahr: 52 Millionen). Deswegen soll die Stahlproduktion gedrosselt werden.

Der Betriebsratsvorsitzende plädiert dafür, dass sich die Salzgitter AG weltweit neue Absatzmärkte für die Stahlprodukte sucht. Möglich sei dies zum Beispiel in Afghanistan, Ägypten oder Libyen. Dafür benötige man einem Marschall-Plan der Politik, „der helfen muss, dass dort wieder geordnete Strukturen entstehen“.

Und auch auf dem Markt in Deutschland gebe es noch Potenzial für Stahlträger: etwa beim Bau von Autobahn- und Bahnbrücken sowie bei Hafen-Spundwänden.

Meyer freut sich darüber, dass es Unterstützung aus der Politik für Peiner Träger gibt, „denn niemand kann wollen, dass es unserem Unternehmen schlecht geht und Peine ein Notstandsgebiet wird“.

Die Salzgitter AG will ihren Aktionären heute das Ergebnis für das Jahr 2012 und ein Konzept für den Umbau des Konzerns vorlegen.

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