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Peiner Träger: 50 Beschäftigte sollen nach Salzgitter wechseln

Peine Peiner Träger: 50 Beschäftigte sollen nach Salzgitter wechseln

Der geplante Jobabbau beim kriselnden Stahlhersteller Peiner Träger geht in die nächste Runde: 50 Beschäftigte der Stammbelegschaft sollen in den kommenden Wochen zum Mutterkonzern Salzgitter AG wechseln. Das wurde jetzt aus Unternehmenskreisen bekannt.

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Stahlwerk in Salzgitter: 50 Mitarbeiter von Peiner Träger sollen zur Konzernmutter wechseln.

Quelle: Jochen Lübke

Betroffen seien Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen, heißt es. 140 Leiharbeiter mussten Peiner Träger bereits verlassen (PAZ berichtete). Über 200 weitere Arbeitsplätze verhandeln derzeit der Konzernbetriebsrat und die Unternehmensführung.

Arbeitszeitverkürzung, Standortsicherung und die Vermeidung von Entlassungen - das sind offenbar drei zentrale Punkte der Gespräche. Udo Meyer, Betriebsrats-Chef bei Peiner Träger, bestätigte auf PAZ-Anfrage, dass die Verkürzung der Arbeitszeit bei Peiner Träger als ein wesentliches Instrument zur Beschäftigungssicherung beitragen könnte. Die Wochenarbeitszeit beträgt derzeit 35 Stunden. Auf welches Niveau sie gesenkt werden soll, sei derzeit noch völlig unklar, sagte Meyer. Fakt ist: Eine Arbeitszeitverkürzung bringt Lohneinbußen für die Beschäftigten mit sich. Für einige Beschäftigte seien aber auch Altersteilzeitmodelle denkbar, erklärte Meyer.

Entlassungen müssten seiner Meinung nach unbedingt vermieden werden, weil bei einer Besserung der Auftragslage sonst schnell personelle Engpässe bei der Stahlherstellung entstehen könnten. Das Jahresproduktionsziel wurde gerade von 1,5 auf eine Million Tonnen Stahl nach unten korrigiert.

Der Konzernbetriebsrat und die Unternehmensleitung von Peiner Träger „basteln“ laut Meyer derzeit an Lösungen zur Beschäftigungssicherung. Erste Ergebnisse könnten im August präsentiert werden.

Peiner Träger hatte vor dem im vergangenen Jahr eingefahren Rekord-Verlust in Höhe von 62 Millionen Euro 1273 Beschäftigte. Im Zuge des Restrukturierungsprogramms „Salzgitter 2015“ des gleichnamigen Mutterkonzerns könnte jeder dritte Arbeitsplatz in Peine wegfallen.

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