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Peiner Tafel besteht seit zehn Jahren

Peine Peiner Tafel besteht seit zehn Jahren

Eine Runde Sache hat einen runden Geburtstag: Am Samstag, 4. Mai, besteht die Peiner Tafel seit zehn Jahren. 70 ehrenamtliche Helfer kümmern sich darum, dass jede Woche gut 750 bedürftige Menschen gegen einen Obolus von einem Euro günstig Lebensmittel bekommen. Aus der Peiner Hilfslandschaft ist die Tafel nicht mehr wegzudenken.

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Engagiert für Bedürftige: Das Organisationsteam der Peiner Tafel. Insgesamt sind zurzeit etwa 70 Ehrenamtliche im Einsatz.

Quelle: jti

„Das 10-jährige Bestehen ist für uns aber kein Grund zum Feiern“, sagt Helmut Zimmermann, der seit den Anfängen dabei ist. „Wir wollen aufmerksam machen auf die Not und vielfältige Armut in der Region, die sich im Augenblick verstärkt. Auch Menschen, die in Lohn und Brot stehen, kommen nicht mehr zurecht“, hat Zimmermann beobachtet. Wilfried Fricke, Geschäftsführer des Diakonischen Werks, spricht von einem „großen, grauen Gebiet, bei vielen ist die Hemmschwelle hoch, Hilfe anzunehmen“.

Am Anfang stand ein runder Tisch, an dem alle gemeinnützigen Einrichtungen der Stadt saßen, um zu überlegen, was in Peine fehlt. Gegründet wurde schließlich ein „Sozialer Tisch“ mit Lebensmittelausgabe für Bedürftige. 2004 benannte man sich in Peiner Tafel um, weil dies Vorteile bei Sponsoren brachte. „Träger ist zwar der Kirchenkreis Peine, aber die Tafel ist eine ökumenische Initiative“, betont Zimmermann.

Treibende Kraft in den Anfängen war Bärbel Biniok. Die Ausgabe fand zunächst im Seniorentreff im Winkel statt. Schnell wurde es dort zu eng. 2007 folgte der Umzug in die alte katholische Kapelle an der Braunschweiger Straße. Im Einsatz sind mittlerweile zwei Kühltransporter und ein Kleintransporter. „2012 hat es 34 000 Ausgaben gegeben“, verdeutlicht Zimmermann die Dimension dessen, was die Ehrenamtlichen in der Peiner Tafel leisten.

Die Arbeit in der Tafel geht über die reine Versorgung mit Lebensmitteln hinaus. „Wir informieren über Beratungsmöglichkeiten oder hören den Besuchern bei ihren Alltagssorgen einfach mal zu“, sagt Gründungsmitglied Renate Brandes. Aber auch das eigene Wohlbefinden komme nicht zu kurz: „Wenn ich hier war, bin ich immer ein Stück gesünder.“

jti

Die Lebensmittelausgabe in der Peiner Tafel an der Braunschweiger Straße 56 findet Dienstag und Donnerstag von 11.30 bis 13.30 Uhr und Samstag von 10.30 bis 12.30 Uhr statt. Kontakt: 05171/2909824, E-Mail peinertafel@Kirche-Peine.de, Internet www.tafelpeine.de

INFO

Empfang und Hilfsmöglichkeiten

10 Jahre Peiner Tafel sollen zwar nicht gefeiert, aber bei einem Empfang mit geladenen Gästen gewürdigt werden. Er findet am Samstag, 4. Mai, ab 11 Uhr in der Werkskantine der Peiner Träger statt. Helmut Zimmermann bedankt sich bei allen Spendern: „Die Waren gehen nur an Bedürftige, die ihren Sozialhilfebescheid vorlegen müssen.“

Wichtig sind auch Geldspenden, mit denen unter anderem Miete, Strom, Versicherungen, Transport- und Entsorgungskosten gedeckt werden. Spendenkonten: Kirchenkreisamt Peine, Kreissparkasse Peine, Konto-Nummer 114009, Bankleitzahl 25250001, Stichwort „Peiner Tafel“ oder Volksbank Peine, Kontonummer 101296700, Bankleitzahl 25260010, Stichwort „Peiner Tafel“. Willkommen sind auch Helfer für den Fahrdienst oder die Sortierung und Ausgabe der Waren. Kontakt: Diakon Helmut Zimmermann 05171/22918 oder E-Mail helm.zimmermann@web.de

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