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Peiner Land wird digitalisiert

Geo-Informationssystem Peiner Land wird digitalisiert

Welche Bäume stehen an der Wenser Allee? Kreishaus-Mitarbeiter Dennis Lange kann das auf einen Mausklick am Computer sehen. Das neue Geo-Informationssystem des Landkreises liefert alle diese Daten. Zuvor sind sie in akribischer Kleinarbeit gesammelt worden – Baum für Baum, Verkehrsschild für Verkehrsschild.

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Dennis Lange, Bernd Leunig und Wilfried Bullwinkel schauen sich die Grafik im Intranet des Kreishauses an.

Quelle: Landkreis Peine

Kreis Peine. 250 Datenbanken hat der Landkreis angezapft, um sein neues Geo-Informationssystem zu speisen. Viele weitere Daten haben Mitarbeiter der Kreisverwaltung gesammelt, zum Beispiel mit einem satelliten-gestützten Informationssystem. „Dabei sind alle Bäume an den Kreisstraßen erfasst worden, auch die Verkehrsschilder an den Trassen haben wir verzeichnet und fotografiert“, sagt Wilfried Bullwinkel. Er leitet das Projekt Geo-Informationssystem im Kreishaus.

Seit eineinhalb Jahren sammeln die Mitarbeiter des Kreishauses die Daten gezielt. „Manche Daten haben wir längst vorliegen und müssen sie nur ins System einspeisen“, sagt Fachdienstleiter Bernd Leunig. Für die Pflege der Daten ist Dennis Lange zuständig. „Wir sind mit dem Projekt Anfang Dezember gestartet“, sagt Bullwinkel.

Künftig bringt das System intern viele Arbeitserleichterungen. „Zum Beispiel bei Baugenehmigungen. Dabei sind viele Abteilungen beteiligt, die wir bisher einzeln abfragen mussten.“ Diese Wege können sich die Kreishaus-Mitarbeiter künftig sparen. Sie öffnen einfach das neue Programm, dort finden sie auf einen Mausklick alle Daten gesammelt.

Vorerst läuft das Geo-Informationssystem nur im Intranet des Landkreises. 2012 soll es auch für die Bürger zur Verfügung stehen. „Dann kann jeder die Informationen nutzen. Zum Beispiel Menschen, die sich für ein bestimmtes Grundstück interessieren“, sagt Bullwinkel. Auf einen „Klick“ können potenzielle Käufer sehen, ob sich auf dem gewünschten Baugrund Altlasten befinden – oder Bäume, die unter Naturschutz stehen.

Wichtig sei jetzt, alle verfügbaren Daten zu bündeln, sagt Bullwinkel. Doch es gilt auch, die Daten zu pflegen und ständig zu aktualisieren. „Das passiert in den Fachdiensten automatisch“, sagt Leunig. Auch die Daten aus dem Bergbau vom Land Niedersachsen oder von der Bundeswehr werden ständig neu eingespielt. Die Daten vom Katasteramt etwa kommen alle vier Wochen. „Doch wir sammeln nicht nur Daten von anderen ein, wir geben auch unsere Erkenntnisse weiter“, sagt Bullwinkel. Abnehmer sitzen zum Beispiel in Hannover oder Braunschweig.

pif

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