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Peiner Kulturring: Existenz ist in Gefahr

Peine Peiner Kulturring: Existenz ist in Gefahr

Schlechte Aussichten für die Freunde der Kultur in Peine. Die Stadt will die Zuschüsse beim Kulturring um 16 000 Euro kürzen, weitere 57 000 Euro sind noch nicht sicher – das geht aus dem Haushaltsplan-Entwurf 2012 hervor. „Würde der Zuschuss von 57 000 Euro weder von der Stadt noch vom Landkreis übernommen, müssten wir über die Hälfte unserer  100 Veranstaltungen streichen“, sagt Kulturring-Vorsitzender Heinz Möller (SPD).

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Peine. Das ist die Situation: 2011 bekam der Kulturring 630 000 Euro von der Stadt Peine. Davon gingen 74 000 Euro Pacht für Forum und Festsäle ab – und zusätzlich verschluckten allein die fixen Personalkosten 530 000 Euro. Von den übrigen 26 000 Euro hätte sich der Kulturbetrieb niemals aufrecht erhalten lassen.  „Klar war deshalb schon immer, dass sich der Kulturring selbst finanzieren muss – durch Eintrittsgelder, Sponsoring und Mieteinnahmen, da die Räume ja auch nichtkulturell genutzt werden“, sagt Kulturring-Geschäftsführer Christian Hoffmann.

Man muss kein  Rechenkünstler sein um zu sehen, dass schon die für 2012 geplante Kürzung von 16 000 Euro hart ist für den Kulturring. „Wir müssen in verschiedenen Bereichen herunterfahren: bei den Werbeausgaben, beim Personal und beim Programm“, sagt Hoffmann. Weitere 57 000 Euro wackeln. Dieser Betrag war bis 2007 Sache des Landkreises, wurde von 2008 bis 2011 von der Stadt übernommen – gedacht gewissermaßen als Anschubfinanzierung für die Gebläsehalle.

Für den Haushalt 2012 geht die Stadt jetzt aber davon aus, dass der Kreis seinen Finanzierungsanteil von 57 000 Euro wieder übernehmen wird. Doch darüber wird erst in den Haushaltsplan-Beratungen befunden, die sich bis in den Januar hinziehen können. Möller setzt darauf, dass sich Stadt und Kreis einigen werden. „Ich habe großes Vertrauen, dass uns weder Stadt noch Kreis hängen lassen“, sagt der Kulturring-Vorsitzende. Dass gespart werden müsse, sei klar. „Aber ohne die 57 000 Euro wären wir am Ende – keine Frage“, betont Möller.

bor

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