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Peiner Klinikum verringert Verlust: Kräftige Investitionen geplant

Peine Peiner Klinikum verringert Verlust: Kräftige Investitionen geplant

Positive Nachrichten von der AKH-Gruppe in Celle, zu der das Klinikum Peine gehört: Trotz deutlicher Kostensteigerungen und vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels wurde 2013 ein Gewinn von rund 1,5 Millionen Euro erzielt. Grund seien vor allem steigende Patientenzahlen, heißt es im gestern vorgelegten Bericht zum Jahresergebnis.

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Klinikum Peine: Ziel ist es, künftig ein wirtschaftlich zumindest ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen.

Quelle: A

„Peine konnte zwar keinen positiven Beitrag zum Gesamtergebnis liefern, hat aber sein Ergebnis auch verbessert und den Verlust des Jahres 2012 von rund 671 000 Euro auf etwa 659 000 Euro verringert“, erläuterte Christian Faßmann-Heins, stellvertretender kaufmännischer Direktor des Klinikums Peine. „Dieser Erfolg ist auf den kontinuierlichen und überdurchschnittlichen Einsatz vieler Mitarbeiter im Klinikum Peine zurückzuführen.“ Die Erlöse konnten um 1,2 Prozent gesteigert werden, die Zahl der Patienten war aber leicht rückläufig. Ziel sei es, künftig ein wirtschaftlich zumindest ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen.

Um dies zu erreichen, soll kräftig investiert werden: Ein erster Bauabschnitt mit einem Volumen von 26 Millionen Euro ist bereits in Planung und betrifft vornehmlich die OP-Abteilung (PAZ berichtete). Beim Sozialministerium sei ein Antrag auf Komplett-Sanierung des Klinikums eingereicht, erklärte Faßmann-Heins. Diese würde rund 80 Millionen Euro kosten, könne zeitlich aber noch nicht terminiert werden.

Dazu gibt es weitere Vorhaben. Unter anderem soll die Geburtsabteilung weiter gestärkt werden. Ziel ist es, in zwei Jahren mehr als 500 Babys pro Jahr auf die Welt zu bringen. Ausbauen will das Klinikum auch die Angebote in der Altersmedizin und der Orthopädie. Das Darmzentrum soll zertifiziert werden, und bei der Schlaganfall-Behandlung wird jetzt mit der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universitätsklinik in Magdeburg zusammengearbeitet. „Die Kooperation läuft sehr, sehr gut - und die Patienten nehmen das Angebot an“, sagte Faßmann-Heins.

Das Klinikum Peine verfügt über 312 Betten und beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Im Jahr 2013 wurden 14 301 Patienten stationär behandelt, das waren 194 weniger als im Vorjahr. Erfreuliches gibt es aus der Geburtsabteilung zu berichten: 415 Babys erblickten im Klinikum Peine das Licht der Welt, 2012 waren es 381.

jti

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