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Peiner Kinder finden neue Wege

Vöhrum Peiner Kinder finden neue Wege

„Das macht Spaß“, sagt der achtjährige Sebastian und streicht schüchtern über seinen festlichen Umhang. „Und die Menschen freuen sich schon auf uns“, ergänzt der neunjährige Johann. Die beiden Jungen sind zwei von etwa 150 Sternsingern, die gestern während eines feierlichen Gottesdienstes in der St.-Josef-Kirche in Vöhrum durch Pfarrer Thomas Blumenberg ausgesendet wurden.

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Die Sternsinger mit Gemeindereferentin Andrea Oppermann (hinten links).

Quelle: privat

Peine-Vöhrum . „Das macht Spaß“, sagt der achtjährige Sebastian und streicht schüchtern über seinen festlichen Umhang. „Und die Menschen freuen sich schon auf uns“, ergänzt der neunjährige Johann. Die beiden Jungen sind zwei von etwa 150 Sternsingern, die gestern während eines feierlichen Gottesdienstes in der St.-Josef-Kirche in Vöhrum durch Pfarrer Thomas Blumenberg ausgesendet wurden.

In den nächsten Tagen werden die Kinder in Dungelbeck, Edemissen, Peine, Vöhrum und Hämelerwald unterwegs sein, um die frohe Botschaft zu verkünden und den am Sonntag empfangenen Segen an die Familien in den besuchten Häusern weiterzugeben. Und natürlich wird auch wieder um eine Gabe für den guten Zweck erbeten.

Gesammelt wird in diesem Jahr besonders für Kinder im westafrikanischen Senegal. „Utub yoon bu bees“ heißt deshalb auch das Motto in der senegalesischen Wolof-Sprache. Auf deutsch bedeutet das etwa: „Kinder finden neue Wege“. Auch der Gottesdienst, der von Pfarrer Blumenberg und Gemeinde-Referentin Andrea Oppermann gestaltet wurde, drehte sich um diese „neuen Wege“. Als Beispiele nannte Oppermann den Weg der Versöhnung oder die Idee, Schwächere zu unterstützen.

Die Sternsinger-Aktion ist in Peine ein Projekt der katholischen Pfarrgemeinde „Zu den Heiligen Engeln“ – allerdings ist die gesamte Idee ökumenisch angelegt. „Wir haben auch einige evangelische Kinder dabei“, freut sich Gemeinde-Referentin Oppermann. Mit dem gesammelten Geld soll unter anderem auch die Verbreitung von Energiespar-Öfen im Senegal ausgebaut werden, um den Mädchen das zeitraubende Sammeln von Brennholz zu ersparen. Unterstützt werden außerdem Projekte in über 100 armen Ländern für Straßenkinder, Aids-Waisen und Kindersoldaten.

Die Sternsinger gelten als größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Seit 1959 wurden auf diese Weise etwa 700 Millionen Euro gesammelt und über 56300 Hilfsprojekte unterstützt. Vor einem Jahr wurden knapp 40 Millionen Euro gesammelt. Traditionell wird mit Kreide der Segenswunsch „20 *C+M+B+10“ über die Haustüren geschrieben. Dabei stehen die Zahlen für das jeweilige Jahr, die Buchstaben für den Satz „Christus Mansionem Benedict – Christus segne dieses Haus“. Volkstümlich wird in den Buchstaben eine Abkürzung der Namen der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar gesehen.

„Wer sich einen Segenswunsch und ein Sternsinger-Lied wünscht, meldet dies am besten in seiner Kirchengemeinde an“, sagt Gemeindereferentin Oppermann und fügt in Bezug auf das Motto der Aktion an: „Die Kinder finden schon die Wege.“

Tobias Mull

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