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Peiner Gymnasiasten protestieren heute gegen die Mehrbelastung für ihre Lehrer

Kreis Peine Peiner Gymnasiasten protestieren heute gegen die Mehrbelastung für ihre Lehrer

„Wir lassen uns das nicht gefallen!“ Die Gymnasiasten aus Peine sind sich einig und gehen für ihre Lehrer heute auf die Straße. Denn die Gymnasiallehrer sollen künftig eine Stunde mehr arbeiten - so sieht es ein Gesetzentwurf vor, der im Sommer 2014 in Kraft treten soll (PAZ berichtete).

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Gesprächsrunde über die Mehrbelastung von Lehrern in Peine.

Quelle: pif

Dagegen wollen die Schüler heute vor dem Egon-Bahr-Haus der SPD an der Peiner Goethestraße demonstrieren. Der Startschuss soll kurz nach 13 Uhr fallen.

Lehrer an Gymnasien sollen statt bisher 23,5 künftig 24,5 Stunden unterrichten. Das ruft nicht nur den Zorn der Lehrer hervor, sondern auch den vieler Schüler. „Wir befürchten, das die Lehrer dann künftig weniger Zeit haben, besondere Angebote in den Schulen für uns vorzubereiten“, sagt Tabea Barget, Schülervertreterin des Gymnasiums am Silberkamp. Dort besucht sie den elften Jahrgang.

Ihre Befürchtungen haben die Schüler bereits gestern in einer Protestmail an das Kultusministerium kundgetan. Barget sagt: „Auch die Schüler der anderen drei Gymnasien im Kreis Peine, das Ratsgymnasium sowie die Gymnasien in Ilsede und Vechelde, haben die Mails verschickt.“ Zum Protest vor dem Egon-Bahr-Haus treffen sich heute aber nur Schüler vom Ratse und vom Silberkamp.

Auch die Personalräte beider Schulen haben sich zusammengetan, um an die Öffentlichkeit zu gehen. „Es geht uns aber nicht um die 45 Minuten mehr Unterricht pro Woche“, betonen die Personalräte: Aufgrund der zusammengerechnet vielen Stunden, die künftig mehr gearbeitet werden müsse, könnten die Schulen keine neuen Lehrer einstellen, weil sie ihr Kontingent an Stunden ausgeschöpft hätten. Damit hätte eine ganze Lehrergeneration in Niedersachsen keine Chance auf eine Stelle.

Während zahlreiche Personalräte in Hannover schon angekündigt haben, künftig auf Klassenfahrten und ähnliche Angebote für die Schüler zu verzichten, planen die Peiner Personalräte zumindest, die schulischen Veranstaltungen auf den Prüfstand zu stellen. Denn jede Schulstunde müsse auch vorbereitet werden.

Von Thorsten Pifan

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