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Peiner Grüne sind zufrieden mit dem Urwahl-Ergebnis

Peine Peiner Grüne sind zufrieden mit dem Urwahl-Ergebnis

Peine. Größtenteils Zufriedenheit herrscht bei den Peiner Grünen nach der Urwahl von Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt zu den Spitzenkandidaten der Partei für die Bundestagswahl. Der Entschluss von Claudia Roth, nach ihrer Urwahl-Schlappe erneut für den Parteivorsitz zu kandidieren, sorgt für Erleichterung.

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Gut Lachen hatten nach der Urwahl die Spitzenkandidaten Jürgen Trittin und Katrin Goering-Eckardt (Mitte). Claudia Roth (r.) will trotz ihrer Schlappe wieder als Parteivorsitzende kandidieren.

Quelle: Archiv

„Mit dieser Wahl ist sowohl der linke als auch der eher konservative rechte Flügel berücksichtigt“, lobt der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Grünen, Günter A. Miehe. Auch mit Roths Entscheidung, nach ihrem schlechten Urwahl-Ergebnis (26,2 Prozent) erneut für den Parteivorsitz zu kandidieren, hält Miehe für richtig: „Sie hat das Amt bisher sehr erfolgreich ausgefüllt und sollte weitermachen.“

So sieht es auch Grünen-Politikerin und stellvertretende Landrätin Doris Meyermann: „Ich war sehr erleichtert. Roth ist eine engagierte Frau und hat eine erfrischende Art.“ Auch das Urwahl-Ergebnis sei positiv: „Damit gehen wir gestärkt in den Bundeswahlkampf.“

Kritischer sieht Stadtratsmitglied Peter Baumeister das Ergebnis: „Mich hat die Wahl von Frau Göring-Eckardt überrascht. Sie war nicht meine Lieblingskandidatin“ - das sei Claudia Roth gewesen. „Daher finde ich es gut, dass sie wieder kandidiert.“

Elke Kentner, Fraktionsvorsitzende der Grünen, freut sich über das Urwahl-Ergebnis: „Die Partei hat eine gute Entscheidung getroffen. Beide Parteiflügel und die Wählerspektren der Grünen sind durch die Kandidaten abgedeckt.“ Ein Zeichen für eine schwarz-grüne Koalition sei das nicht: „Das hängt nicht von Personen ab, sondern von Inhalten - und das passt nicht.“

Das findet auch Grünen-Landtagskandidat Heiko Sachtleben: „Das Urwahl-Ergebnis ist sehr gut. Das als ein Zeichen für Schwarz-Grün zu werten, ist aber falsch. Dafür sehe ich weder auf Landes-, noch auf Bundesebene Ansatzpunkte. Dafür sind die Parteien programmatisch zu weit auseinander.“

js

  • Zu einer Diskussion nach Peine kommt heute Renate Künast, Bundestagsfraktionsvorsitzende der Grünen. Beginn im Gelben Salon des Schützenhauses ist 19 Uhr. Thema ist die Energiewende.
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