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Peiner Feuerwehr probte einen 24-Stunden-Einsatz

Peine Peiner Feuerwehr probte einen 24-Stunden-Einsatz

Rund um die Uhr im Einsatz: 25 Helfer der Freiwilligen Peiner Kernstadtwehr absolvierten ein hartes Wochenende mit einer 24-Stunden-Übung, bei der es fünf umfangreiche Einsätze gab. Die PAZ dokumentiert das Geschehen.

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Szenario versunkenes Auto: Die Feuerwehr zieht den Wagen raus.

Quelle: Feuerwehr

17 Uhr: Stefan Tiedtke und 25 Helfer der Feuerwehr übernehmen den Dienst in der Peiner Stadtwache.

18.40 Uhr: Großfeuer auf dem Gelände der Peiner Träger Gesellschaft. Die Werksfeuerwehr ruft die Kernstadtwehr zu Hilfe. Fünf Menschen werden in einem Gebäude vermisst. Zudem droht eine Gas-Explosion, denn direkt neben dem brennenden Haus ist Gas-Übergabestation für das Werksgelände. Der Einsatz endet gegen 22 Uhr.

23.10 Uhr: An der Liebigstraße werden zwei Bauarbeiter in einem Regenwasserkanal vermisst. Die Feuerwehr kommt mit schwerem Gerät, denn es besteht die Gefahr, dass in dem Rohrsystem giftige Gase sind. Um 0.30 Uhr liegen die Feuerwehrleute im Bett in der Stadtwache.

6.10 Uhr: Alarm nach einem Baum-Unfall in der Nähe des Sundern. Das Fahrzeug ist stark verformt, drei Personen sind eingeklemmt – zwei Dummies und ein Feuerwehrmann.

9.15 Uhr: Unklare Lage am Eixer See. Spaziergänger haben Reifenspuren am Strand entdeckt, die in den See führen. Vermutlich ist ein Auto ins Wasser gefahren. Sofort werden Taucher der DLRG alarmiert. Zuerst suchen sie mit der Feuerwehr den See ab. Dann holen sie zwei Dummies aus dem versunkenen Auto, das in acht Metern Tiefe liegt. Anschließend wird das Fahrzeug mit einer Seilwinde am Rüstwagen aus dem Wasser gezogen.

13.10 Uhr: Erneuter Alarm. Diesmal geht es zur Kläranlage Telgte. Dort übt die Feuerwehr in einem leeren Klärbecken den Einsatz mit Löschschaum. Das Szenario: In der Mitte des Beckens steht ein 600-Liter-Benzin-Tank, der in Flammen steht.

16 Uhr: Der Ausbildungs-Dienst wird beendet.

Resümee der Groß-Übung

Die Kernstadtwehr probte am Wochenende 24 Stunden den Ernstfall. „Vor allem junge Kameraden und Neulinge in der Feuerwehr kamen dabei zum Einsatz“, sagte Einsatzleiter Stefan Tiedtke. Er ist sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Die Übung hat aber auch gezeigt, wo bei der künftigen Ausbildung ein Schwerpunkt gesetzt werden muss: „Die Rettung aus dem Schacht verlief zwar ohne Fehler, hätte aber schneller gehen können“, sagte Tiedtke. Dort fehle es an Routine. Für künftige Groß-Übungen wünscht er sich ein Gelände, auf dem die Feuerwehr auch einmal richtig Feuer machen darf, damit die Helfer hautnah den Einsatz erleben und nachfühlen können, wie heiß es bei einem echten Einsatz werden kann.

pif

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