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Peiner Festsäle: Götz Otto rang um Worte

Peine Peiner Festsäle: Götz Otto rang um Worte

Großes Theater in den Festsälen: Götz Otto und Steffen Wink standen am Mittwoch in Peine auf der Bühne. In „The King‘s Speech“ beeindruckten sie zum Tour-Auftakt das Publikum.

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Beeindruckten die Peiner: Götz Otto (links) und Steffen Wink standen mit „The King‘s Speech“ in den Festsälen auf der Bühne.

Quelle: cb

„The King‘s Speech“, die Rede des Königs, in der er das britische Empire darüber informiert, das sich England ab diesem Zeitpunkt mit Deutschland im Krieg befindet, ist als eine menschliche und gefühlvolle, vor allen Dingen aber fehlerfreie Rede, in die Geschichte eingegangen. Doch der Weg bis zu diesem Tag war lang und hart für König Georg VI, denn seit seiner frühesten Jugend war er ein starker Stotterer.

Gefangen zwischen den Verpflichtungen gegenüber dem britischen Volk, den Erwartungen seines Vaters Georg V und seiner eigenen Unsicherheit quält sich Albert, der zweitälteste Sohn und spätere König Georg VI durch seine Verpflichtungen. Als er eine Ansprache halten soll, die erstmals auch durch das neue Medium Hörfunk übertragen wird, endet das in einem Fiasko. Nach zahlreichen erfolglosen Arztbesuchen sucht Alberts Ehefrau Elisabeth den australischen Sprachtherapeuten und Gelegenheitsschauspieler Lionel Logue auf, der durch seine unorthodoxen Behandlungsmethoden auffällt. Als Georg V. im Januar 1936 stirbt und Alberts Bruder Edward, als Eduard VIII. neuer König wird, verschärft sich der Konflikt zwischen den Brüdern über Eduards unstandesgemäße Beziehung zur geschiedenen US-Amerikanerin Wallis Simpson, die auch die britische Regierung beunruhigt. Um Simpson heiraten zu können, dankt Eduard schließlich ab und Albert wird neuer König. Mit Logues Hilfe verläuft die Krönungszeremonie ohne Probleme. Die wichtigste Rede steht ihm aber noch bevor: am 3.September 1939 hält er die Radioansprache, die das Vereinigte Königreich über den Kriegseintritt informiert.

Grandios ist Götz Otto als Albert. Er zeigt die Zerrissenheit dieser Person, man leidet mit, wenn er um Worte ringt, verzweifelt, aufgibt und doch auch seiner Frau willen, der späteren Queen Mum, weiterkämpft. Steffen Wink als Lionel Logue zwingt den späteren King Georg VI mit seiner Sprachtherapie aus seinem royalen Zwangskorsett und er spielt das mit einer Mischung aus Frechheit, Arroganz und mitfühlendem Verständnis. Resümee: Ein toller Tourneeauftakt, hervorragende Schauspieler und eindrucksvoll vermittelte Geschichte.

su

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