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Peiner Faurecia-Werk ist Fabrik des Jahres

Peine Peiner Faurecia-Werk ist Fabrik des Jahres

Peine. Riesige Freude beim Peiner Faurecia-Werksleiter Nick Miller und seinem Team: Die Niederlassung des Automobilzulieferers am Peiner Lehmkuhlenweg gewann den Wettbewerb „Fabrik des Jahres“ und erhielt einen Titel in der Kategorie Großserienfertigung.

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Jubel bei Werkleiter Nick Miller (5. von links) und seinem Team bei der Preisverleihung.

Quelle: Fachzeitung Produktion

Peine. Miller nahm die Auszeichnung bei einem Kongress in Hannover mit seinem Team entgegen. Der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums wird von der Fachzeitung Produktion und der Unternehmensberatung A.T. Kearney veranstaltet. Gestern kamen die Teilnehmer des Kongresses nach Peine (siehe Text unten), um sich vor Ort einen Eindruck der „Fabrik des Jahres“ zu machen.

Faurecia Peine liefert Kunststoffteile - vor allem Innenraumsysteme - für die Automobilindustrie. Im Sekundentakt verlassen Instrumententafeln, Türverkleidungen oder Mittelkonsolen die Maschinen, werden in einem Schienensystem weitergeführt, veredelt und in den Logistik-Bereich überführt. Von dort geht es weiter zu den Kunden. Dazu zählen Volkswagen, Daimler und Ford.

Bei derart exakt getakteter Fertigung und Lieferung, die von den Automobilisten gefordert wird, darf nichts schiefgehen. Faurecia setzt daher voll auf ein schlankes Management und ein ausgeklügeltes System zur Feinsteuerung. Die Umsetzung des sogenannten Pull-Systems - die Kunden bestellen die Produkte, die sie benötigen und dann wird produziert - von der Logistik bis zum Spritzguss wird mit minimalen Beständen realisiert. Auf aufwendige IT-Anlagen kann weitgehend verzichtet werden. Stolz sind die Peiner, weil es gelang, die Auszeichnung unter erschwerten Bedingungen zu bekommen: Denn im Sommer 2014 fand ein umfangreicher Werksumbau bei laufendem Betrieb statt - ohne Ausfälle, Lieferengpässe oder Beeinträchtigungen für Kunden. Das Werksteam am Lehmkuhlenweg realisierte innerhalb drei Wochen den größten Umbau der Werksgeschichte.

Im Wettbewerb überzeugte das Unternehmen durch das gelebte Prinzip des schlanken Managements - jeder Mitarbeiter bringt sich in Verbesserungen und Problemlösungen ein, und es gibt eine ambitionierte Belegschaft vom Leitungs- bis zum Fertigungsteam.

von Thorsten Pifan

Faurecia ist Fabrik des Jahres: Werksleiter Nick Miller (l.) mit der Trophäe, daneben steht Peines Bürgermeister Michael Kessler.

Neue Auszeichnung vom Autohersteller Ford schon in Sicht

Peine. Gestern feierte das Peiner Team von Faurecia noch die Auszeichnung als „Fabrik des Jahres“ (siehe Text oben), da verkündete der Peiner Werksleiter Nick Miller schon den nächsten Erfolg. Der Autohersteller Ford zeichnete Faurecia Peine mit ihrem höchsten Qualitätsmerkmal Q1 aus. „Wir erhoffen uns davon Folgeaufträge“, sagte Miller vor rund 100 Besuchern aus der Branche.

Diese waren gestern im Zuge der Preisverleihung in Peine zu Gast und machten auch einen Rundgang durch das ausgezeichnete Werk. Dort werden jährlich rund 100 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet, etwas mehr als die Hälfte mit dem Großkunden VW.

Die Besucher waren zuvor bei einem Kongress im Zuge der Preisverleihung in Hannover gewesen, der noch gestern in der Landeshauptstadt fortgesetzt und später in Peine abgeschlossen wurde. Der Wettbewerb wird von der Fachzeitung Produktion und der Unternehmensberatung A.T. Kearney veranstaltet.

Zum Gratulieren schaute auch Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) vorbei. „Peine ist der wichtigste Haltepunkt auf der Autobahn zwischen Paris und Moskau“, sagte er augenzwinkernd und schlug einen Bogen zum Logistikstandort Peine, der in den vergangenen Jahren noch an Attraktivität gewonnen habe. Für das Team und die Führung von Faurecia in Peine hatte er viel Lob und betonte„Mit solch einer Auszeichnung fühlt man sich nicht nur bestätigt, es macht einen auch sicherer, dass ein Konzern einen so erfolgreichen Standort nicht so schnell in Bedrängnis bringen wird.“

Anschließend schauten sich die Gäste die Produktion vor Ort an und diskutierten intensiv über Fachfragen.

pif

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